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1 (1893) Allgemeiner Theil - Verbindungen der Fettreihe
Entstehung
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Rhamnohexit. Perseit.

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europaeus und einigen anderen Pflanzen und entsteht durch ßeductionder beiden optisch entgegengesetzten Galactosen. Dulcit krystallisirt innionoklinen Säulen, schmilzt bei 188-5°, bedarf bei gewöhnlicher Tempe-ratur etwa 30 Th. Wasser zur Lösung, ist in Weingeist sehr wenig, in Aethergar nicht löslich. Der Dulcit ist optisch inactiv und zwar als eine durchmtramoleculare Conpemsation inactive, also nicht spaltbare Modificationaufzufassen (vgl. Kap. 35).

ßliamnohexit 1 C 7 H 10 O 6 ist ein sechsatomiger Alkohol der 7. Reihe, CH 3 -(CH-0II) 5 -C1I 2 0II, welcher durch Eoduction der Rhamnohoxose C 7 H u O B (vgl. Kap. 35)gewonnen ist, aus heissem Alkohol in kleinen farblosen Prismen krystallisirt, bei 173°schmilzt und nach rechts dreht ([re|i> 20 in 9-proccntiger, wässriger Lösung + 14°).

Sieben- bis neunwerthige Alkohole.

Von den den sechswerthigen Alkoholen entsprechenden Zuckerarten(Hexosen) ausgehend kann man, wie Emil Fischer gezeigt hat, synthetischhöherwerthige Alkohole aufbauen. Man erhält zunächst durch Additionv <>n Cyanwasserstoff an die. Hexosen ein Nitril (bezw. zwei stereoisomereNitril e); die Nitrile liefern durch Verseifung Hexaoxycarbonsäuren; ausletzteren entstehen durch ßeduction mit Natriumamalgam Zucker mit' Sauerstoffatomen (Heptosen) und durch weitere ßeduction die ent-sprechenden siebenwerthigen Alkohole, z. B.:

CN

CHOI(CH-OH) 4

CH 2 -OHMannose

CH-OH

I

->- (Oll-011)4

I

CH a -OH

Mannose-Cyanhydrin

CHO

I«*1I0H) 5 >

C0 2 11

I>- (CH-OH) 6

CH 2 -OHMannosecarbonsäure

CH 2 -OII

I(CH-OH),

CIL,-Ol I CH 2 -OH

Mannoheptose Mannoheptit.

Auf diesem Wege ist aus der r/-Mannose ein Alkohol C 7 H 16 0 7 erhalten,der demnach als d-Mannoheptit 2 bezeichnet werden kann; er hat sichals identisch erwiesen mit dem schon vorher in der Natur aufgefundenenp erseYt, welcher von Muntz u. Maecano 3 und von Maqüenne 4 eingehend«Versucht ist. Der Perseit ist reichlich in den Früchten und Blätternv °n Laurus persea einem in den Tropen sehr verbreiteten Baumeenthalten; er krystallisirt aus Wasser in mikroskopischen Nädelchen,schmilzt bei 188°. erfordert bei gewöhnlicher Temperatur etwa 16 Th.

1 E. Fischer u. PlLOTT, Ber. 23, 3106, 3827 (1890).

2 E. Fischer u. Passmorb, Ber. 23, 935, 2231 (1890).s Ann. cli. [6] 3, 279 (1884).

4 Ann. eh. [6] 10, 1 (1890). Compt. rend. 114, 1066 (1892).

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