Eiutheilwuj der mehrwerthigen Verbindungen.
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Hydroxylgruppen und Carboxylgruppen werden sich neben einander ineinem Molecül befinden können:
CH,(OH)(CO s H) CH(OH)(CO s H) s C 2 H 2 (OH) 2 (C(X II),;
Carbonylgruppen und Carboxylgruppen werden als Bestandteile einesu nd desselben Molecüls auftreten:
CH,
CO s H
CO-CH,
CII
CO-CO, IICO.H
Die Molecüle solcher Verbindungen enthalten verschiedenartigey'nppen, deren jede ein charakteristisches Verhalten bedingt. Wirkommen so zu Verbindungen, welche in sich die typischen EigenschaftenMehrerer Körperklassen vereinigen: Alkoholsäuren, Amidosäuren, Keton-säuren, Aldehydalkohole, Ketonalkohole etc.
Diesen mehrwerthigen Verbindungen müssen wir uns nun zu-wenden und wollen sie in der folgenden Reihenfolge kennen lernen:
1. Mehrwerthige Halogenverbindungen.
2. Mehrwerthige Alkohole und ihnen entsprechende Schwefel-v erbindungcn.
3. Verbindungen, welche Halogenatome und Hydroxylgruppen Zu-gvieh enthalten.
4. Mehrwerthige Nitro- und Amidoverbindungen. — Verbindungen,welche neben Nitro- bezw. Amidogruppen Halogenatome oder Hydroxyl-gruppen (Mithalten.
5. Mehrwerthige Carbonsäuren.
6. Halogenderivate der Carbonsäuren.
7. Hydroxylderivate der Carbonsäuren: Alkoholsäuren oder Oxy-säuren.
8. Nitro-, Amido- und Diazoderivate der Carbonsäuren.
9. Mehrwerthige Aldehyde und Ketone.
10. Halogenderivate der Ketone.
11. Aldehydalkohole und Ketonalkohole (Zuckerarten und andereKohlenhydrate).
12. Amidoderivate der Aldehyde und Ketone.
13. Aldehydsäuren und Ketonsäuren.
Der speciellen Besprechung dieser Verbindungsgruppen seien einige^gemeinere Bemerkungen liber die Nomenclatur der mehrwerthigenRadicale und Verbindungen vorausgeschickt.
Wir oharakterisirten die einwerthigen Radicale C n H 2n + 1 -, welcheaus den Grenzkohlenwasserstoffen durch Fortnahme eines Wasserstoff-atoms entstehend gedacht werden, durch die Endung „yl". Für diez weiwerthigen Radicale C u H 2u < benutzen wir nun die Endung»ylen« oder „yliden":
C S H 4 < Aethylen oder Aethyliden,C 3 H 6 < Propylen „ Propyliden
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