der Carboxylgruppe entstehenden Säurederivate.
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In demselben Verhältniss wie ein Alkohol zu dem entsprechenden
primären Amin:
CH.-OH ------ >- C 2 H 5 -N1I 3
steht die Carbonsäure zu ihrem Säureamid:
CH 3 -CO-OH ----- ^ CH„-CO-NH,.
In den erwähnten Verbindungsformen findet sich das Säureradical(der „Acylrest", vgl. S. 304), dessen Verbindung mit der Hydroxylgruppedas Molecül des Säurehydrats darstellt, unverändert wieder. Wie dieDerivate der Alkoholradicale unter dem Sammelnamen der Alkylverbin-dungen zusammengefasst werden konnten, so ist für alle obigen Körper-gruppen die allgemeine Bezeichnung „Acylverbindungen" zutreffend.
Als Säurederivate pflegt man aber noch eine Reihe von Verbindungs-klassen zu bezeichnen, welche das unveränderte Säureradical nicht mehrenthalten, welche sich vielmehr von den Carbonsäuren ableiten, indema uch das Sauerstoffatom des Acylrestes durch andere Atome oder Gruppenvertreten wird. Hierher gehören:
die Amidchloride, wie CH 3 -CC1 2 -NH 2
Imidchloride,
ti
CH 3 .CC1:NH
Thioamide,
>>
CH 3 -CS-NII„
Imidoäther,
y NHCHj-Cf
\0-0 2 H 5
Amidine,
)!
/NHCH,-C/
\nh 2
/N-OHCH 8 -C/
Amidoxime,
»
^NH.
A fl' diesen Verbindungen ist ein dreiwerthiges Radical von der allge-meinen Zusammensetzung:
C n H Sn + t -C
S^'Ucinsani, von welchem das Säurehydrat selbst sich durch HinzutrittlQ ss Sauerstoffatoms und einer Hydroxylgruppe ableitet:
.0
ClJl'211 +1 , C
•
^OH
ül ' die Nomenclatur der zu jenen Gruppen gehörigen Verbindungen er-We ist es sich oft als zweckmässig, sie auf diese dreiwerthigen Radicale
Eu beziehenwi i'd also
Man charakterisirt letztere durch die Endung „enyl" 1 ; es
das Radical: HC als MethenylCH 3 -C .. Aethenyl„ C 2 H 6 -C .. Propenyl etc.
1 Vgl. A. W. Hofmank, J. pr. 97, 270. Anm.
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