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Uebersieht über die Stickstoffverbindungen der Älkylreste.
und tertiäre Amine; auch nennt man die drei Klassen zuweilen Amid-basen, Imidbasen und Nitrilbasen:
CA)
h)
primäres Aminod. Amidbase
C 2 H 5 )CH 3 iN;Hl
seeundärcs Aminod. Imidbase
C 2 H 6 |
CH 3 NC,H n |tertiäres Aminod. Nitrilbase.
In diesen Aminen besitzt das Stickstoffatom ebenso wie im Ammoniakdie Fähigkeit, aus dem Zustand der Dreiwerthigkeit in den der Fünf-werthigkeit überzugehen. Dies äussert sich zunächst in der Neigungzur Bildung von Salzen, welche — analog dem Salmiak — von fünf-werthigem Stickstoff abzuleiten sind, wie z. B.:
C,H 8 nH
PF
v .HX C1
Ferner wird dadurch die Existenz von Verbindungen bedingt, welchevon dem hypothetischen Ammoniumhydroxyd:
H 4
v
N-
•OH
durch Substitution seiner vier an Stickstoff gebundenen Wasserstoff-atome deriviren:
C 2 H 5C 2 H.C.H.
, v /CH 3
)< .
Man bezeichnet diese besonders stark basischen Verbindungen, auswelchen durch Austausch des Hydroxylwasserstoffatoms gegen SäureresteSalze entstehen, als quaternäre Ammoniumbasen.
Das Ammoniak war bis vor Kurzem die einzige bekannte Wasser-stohverbmdung des Stickstoffs; jetzt steht ihm zur Seite das von Cübtiusentdeckte Diamid:
EJ a N—NH„.
Die organischen Abkömmlinge dieses Diamids, welche ein Wasserstoff-atom:
<Ul,-Nir.Nir 2oder mehrere durch Kohlenwasserstoffreste vertreten enthalten, sind schonvie langer bekannt, als das Diamid selbst. Die Existenz dieser „Hy-hZ Ule 8?° annten T 7f Bindungen war einer der Anlässe für die viel-ÄÄ^^ 8 g6krÖnten Bem *Wen zur Auffindung des
derivll/r ^ Si f hen Stickstoffverbindungen sind ferner die Alkyl-denvate des Hydroxylamins zu erwähnen, wie z. B.:
CH 8 \
IIHCH.-O'
N:
C 2 H 5 \
II N.
c 2 h 6 .q/