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1 (1893) Allgemeiner Theil - Verbindungen der Fettreihe
Entstehung
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Bildungsweisen der einwertftigen

Wendet man in dieser Eeaction ein Gemisch zweier verschiedenerHalogenalkyle mit Zink an 1 , so treten beide Alkylradicale in das Molecüldes sich bildenden Alkohols ein; z. B.:

H-Gf + Zn(C,H s ) a

X>-GJL

jH,

H-C^ 0-Zn-C 2 H 5 ;

^O-CJL

0 8 H 6 \ C 2 H 6 \ CH 3

CJI.-ZnO >C-0-C 2 H 6 + CH,.Zn-CH, = C 2 H 6 -Zn-0 )C-CH, + Zn< ;

II- h/ x o-c 2 h,

c 2 n,

CH

>

II0-Zn-C,H,

+ H 2 0 =

C 2 HCH,

X,

II

OH

+ ZnO + C S H„

7. Aus den mehratomigen Alkoholen kann man stets das einemsecundären Alkohol von gleicher Kohlenstoffzahl entsprechende Jodiddurch Erhitzen mit überschüssiger Jodwasserstoffsäure erhalten und letz-teres nach Bildungsweise 1) in den Alkohol überführen. So gelangtman vom

CH 9 (OH) CH 3 CH,

Glycerin CH(OH) über CHJ zum seeund. Propylalkohol CH(OH),

CH 2 (OH)CH,(OH)

CH,

CIIJ

CH,

„ , . CHfOH) ,vom Erythnt über

CH(OII) CH

zum seeund. Butylalkohol

CH,

CH(OH)

CH,

CH 2 (OH)

CH a

CH,

C. Für tertiäre Alkohole. 8. Die Einwirkung der Zink-alkyle (2 Mol.) auf Säurechloride (I Mol.) fuhrt nach Zersetzung desBeactionsproduktes mit Wasser zur Entstehung von tertiären Alkoholen(Butlerow *). Die Wirkung des Zinkalkyls besteht wieder zunächst ineiner Addition:

j.0 /CH 3

CH 3 -Cf + ZnfCII 3 ) 2 = CH 3 -C( O-Zn-CH,:

\ci \ci

die Zersetzung dieses Additionsproduktes mit Wasser würde ein Ketonliefern (s. Kap. 11); bei längerer Einwirkung des Zinkalkyls erfolgt nunaber ein Austausch des Halogenatoms gegen eine Alkylgruppe:

/CH 3 ' /CH 3

CH 3 -C;T O-Zn-CH, + Zn(CH 3 ) 2 = Ca.-CC'O-Zn-CH, + ZnCl(CH 3 ),Cl CH,

1 Kanonnikopf ii. Savtzkfi', Ann. 175, .'S74.

2 Zoitschr. Chcm. 1864, 385; 1865, GM.