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Bildungsweisen der einwertftigen
Wendet man in dieser Eeaction ein Gemisch zweier verschiedenerHalogenalkyle mit Zink an 1 , so treten beide Alkylradicale in das Molecüldes sich bildenden Alkohols ein; z. B.:
H-Gf + Zn(C,H s ) a
X>-GJL
jH,
H-C^ 0-Zn-C 2 H 5 ;
^O-CJL
0 8 H 6 \ C 2 H 6 \ CH 3
CJI.-ZnO >C-0-C 2 H 6 + CH,.Zn-CH, = C 2 H 6 -Zn-0 )C-CH, + Zn< ;
II- h/ x o-c 2 h,
c 2 n,
CH
>
II0-Zn-C,H,
+ H 2 0 =
C 2 HCH,
X,
II
OH
+ ZnO + C S H„
7. Aus den mehratomigen Alkoholen kann man stets das einemsecundären Alkohol von gleicher Kohlenstoffzahl entsprechende Jodiddurch Erhitzen mit überschüssiger Jodwasserstoffsäure erhalten und letz-teres nach Bildungsweise 1) in den Alkohol überführen. So gelangtman vom
CH 9 (OH) CH 3 CH,
Glycerin CH(OH) über CHJ zum seeund. Propylalkohol CH(OH),
CH 2 (OH)CH,(OH)
CH,
CIIJ
CH,
„ , . CHfOH) ,vom Erythnt über
CH(OII) CH
zum seeund. Butylalkohol
CH,
CH(OH)
CH,
CH 2 (OH)
CH a
CH,
C. Für tertiäre Alkohole. 8. Die Einwirkung der Zink-alkyle (2 Mol.) auf Säurechloride (I Mol.) fuhrt nach Zersetzung desBeactionsproduktes mit Wasser zur Entstehung von tertiären Alkoholen(Butlerow *). Die Wirkung des Zinkalkyls besteht wieder zunächst ineiner Addition:
j.0 /CH 3
CH 3 -Cf + ZnfCII 3 ) 2 = CH 3 -C( O-Zn-CH,:
\ci \ci
die Zersetzung dieses Additionsproduktes mit Wasser würde ein Ketonliefern (s. Kap. 11); bei längerer Einwirkung des Zinkalkyls erfolgt nunaber ein Austausch des Halogenatoms gegen eine Alkylgruppe:
/CH 3 ' /CH 3
CH 3 -C;T O-Zn-CH, + Zn(CH 3 ) 2 = Ca.-CC'O-Zn-CH, + ZnCl(CH 3 ),Cl CH,
1 Kanonnikopf ii. Savtzkfi', Ann. 175, .'S74.
2 Zoitschr. Chcm. 1864, 385; 1865, GM.