Propan bis Heptan.
133
Alkohol ist es etwas löslicher als das Methan; 1 Vol. absoluter Alkohollöst P/ 2 Vol. Aethan. — Aethan brennt mit schwach leuchtender Flamme.
Propan: C 3 H 8 (Methyläthyl: CH 3 -C 2 H 5 , D ime thylmcth a n:(CH g ) 2 CH 2 ) wird am zweekmässigsten durch Reduction von Isopropyl-jodid mit verkupfertem Zink 1 oder mit Aluminiumchlorid 2 gewonnen.Es ist in Alkohol bedeutend löslicher als Methan und Aethan; 1 Vol.Alkohol löst 6 Vol. Propan. Seine Leuchtkraft übertrifft diejenige desAethans um etwa das anderthalbfache l .
Butane: Von der vierten Reihe ab treten nun die Grenzkohlen-wasserstoffe in isomeren Modificationen auf. Für das Butan C 4 H 10giebt es zwei Structurmöglichkeiten:
/CH 3
CH 8 -CH,-CH,- CH„;
CH.-CH
CH : ,
normales Butan, üiäthyl; Isobutan, Trimethylmethan.
ßer Kohlenwasserstoff, welcher aus Jodäthy] durch Einwirkung vonZink entsteht:
CH a OII..I h'jjCH, CH ? H Zn ■ Zn.I, + ('II.. l'll, C1I, CH S ,
muss dieser Bildungsweise zufolge das Diäthyl oder normale ButanSeui > Ein Kohlenwasserstoff C 4 H 10 von anderen Eigenschaften ist durchReduction von zwei isomeren .Jodiden C 4 HgJ (dem Jodid des Isobutyl-aikohols und des tertiären Butylalkohols, s. Kap. 2 u. 3) gewonnen; für''ui bleibt die zweite Formel übrig, welche auch durch diese Bildungs-weisen bestätigt wird; es ist das Isobutan. (Eigenschaften und Lite-raturangaben vgl. Tabelle No. 2 auf S. 128.)
Pentan bis Heptan: Den in der 5. Reihe sich als möglich er-gebenden drei Structurfällen:
/CIL,CH 3 -CH 2 -CIL-CH 2 -CH 3 CH 3 -OII a -CH<
X CH„normales Pentan Dimethyläthyhnethan
3 \c<{ '': Tetramethylmethan (Bildung s. S. 126)011/ x 011 3
e ötsprechend sind drei isomere Pentane: C g H ls (Eigenschaften und Lite-rat urangaben s. Tabelle No. 2 auf S. 128) aufgefunden; auch in derc - Reihe sind alle fünf aus der Theorie ableitbaren Formen (vgl. S. 90)erhalten worden. Von der 7. Reihe an aufwärts Weiht die Zahl derbisher dargestellten Isomeren hinter der Zahl der berechneten erheblichZu -rück; von der 11. Reihe an aufwärts sind fast ausschliesslich die nor-malen Kohlenwasserstoffe bekannt.
I
- 1l
i I
1 Percy Fiiankland, Jouni. Soe. 1885, I, 235.3 Köhnuhn, Her. 16, 560.