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Chrysopbansäure.
vom Schmelzpunkt 175 bis 178°, in Wasser unlöslich, mitvioletter Farbe in verdünnten Alkalien löslich.
Zu den Tetraoxyanthrachiiioneii, C 14 H 4 (OH) 4 0 2 gehören:
1. Anthrachryson, rotg'elbe, bei 320° schmelzende Nadeln.
2. Bufiopin, gelbrote, in Alkalien mit violetter Farbe lösliche Nadeln.
3. Chinalizarin oder Alizarinhordeaux, tiefrote Nadeln mit grünemMetallglanz.
4. Oxyanthragaüole, aus Gallussäure und m-Oxybenzoesäure ent-stehend.
Ein Hexaoxyanthrachinon ist die Bufigallussäure,C 12 H 2 (OH) (1 +2H 2 0,ein Bestandteil des Anthracenbrauns, braunrote, sublimierbareKrystalle, die durch Barytwasser indigblau gefärbt werden.
Das Abführmittel Exodin, ein gelbes, geruch- und geschmack-loses, in Wasser unlösliches Pulver, ist ein Gemisch von Rufigallus-säureäthern.
ß-Methylanthracen, C^H^.CHj, farblose, blaufluoreszierende Blättchen
vom Schmelzpunkt 200°, kommt neben Dimethylatdhracen,C 14 H 8 (CH3) 2 , Schmelzpunkt 225°, im Rohanthracen vor. Es bildetsich u. a. bei der Zersetzung des Terpentinöls durch starke Hitze-
a-Methylanthrace.n, C 14 H 9 .CH 3 , stellt gelbgrüne, bei 208° schmelzendeBlättchen dar.
Chrysophansiiiire,
C 14 H 5 (CII 3 )(OH) 2 0 2 , Dioxymethylanthrachinon.
Syn.: Acidum chrysophanicum, Rhein, Rhabarbergelb, Rumicin,Rhetnsäure, Parietinsäure.
Die Chrysopbansäure kommt im echten Rhabarber, i» 1Rumex obtusifolius und in anderen Rheum- und Rumex- Arten»auch in den Sennesblättern, in der Rinde von Cassia bijuga,sowie von Hhamnus Frangula und Rh. Purshiana vor. Aus derRhabarberwurzel (Rückstände von Extractum Rhefj kann mansie durch Ausziehen mit verdünnter Kalilauge erhalten. In reich-licherer Menge jedoch wird sie aus Chrysarobin, dem wirk-samen Bestandteil des Goapulvers, gewonnen:
C lg H,A + 20 = C 15 H 10 O 4 + H g O.Chrysarobin Chrysophansäure.
Goldgelbe, bei 196° schmelzende, nadeiförmige Kry stalle-in Wasser unlöslich, in Alkohol schwer, leichter in Chloroformund Benzol löslich. Die Chrysopbansäure löst sich in ätzenden