Spiritus.
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säure als Verunreinigung zugegen sein. Eine bis auf 1 cc verdunsteteMischung aus 10 ce absolutem Alkohol und 0,2 cc Kalilauge soll nachdem Uebersättigen mit verdünnter Schwefelsäure nicht nach Fuselölriechen. 5 cc Schwefelsäure, in einem Probierrohr vorsichtig mit 5 ccAlkohol überschichtet, sollen auch bei längerem Stehen an der Be-rührungsfläche eine rosenrote Zone nicht bilden, eine Reaktion, dieRunkelrübenspiritus liefert. Die rote Farbe einer Mischung von 10 ccabsolutem Alkohol und 1 cc Kaliumpermanganatlösung soll nicht vorAblauf von 20 Minuten in Gelb übergehen: Aldehyd, roher Methyl-alkohol. Absoluter Alkohol soll weder durch Schwefelwasserstoff(Metalle), noch durch Ammoniak (Kupfer, Gerbstoff) gefärbt werden.Endlich sollen 5 cc absoluter Alkohol nach dem Verdunsten im Wasser-bade einen wägbaren Rückstand nicht hinterlassen.
Weingeist, Spiritus, besitzt dieselben Eigenschaften, wie derabsolute Alkohol, nur besitzt er das apez. Gewicht 0,830-0,834 bei91,2-90 Volum-, oder 87,2—85,6 Gewichtsprozenten Alkohol. Er ist wieabsoluter Alkohol zu prüfen. Man erhält ihn aus Feinsprit durchZusatz von Wasser.
'Verdünnter Weingeist, Spiritus dilutus, wird durch Mischen von™.T. Weingeist mit 3 T. Wasser hergestellt. Es ist eine klare, farblose,von fremdartigem Geruch freie Flüssigkeit, welche das spez. Gewicht0,892—0,896, mithin 69-68 Volum-, oder 61—60 Gewichtsprozente Alkoholbesitzt. Er muss gegen Silbernitrat-, Baryumnitrat und Ammonium-°xalatlösung indifferent sein, darf also nicht mit Brunnenwasser her-gestellt werden.
45%iger Weingeist wird durch Mischen gleichet Gewichtsmengen
^ /oigen Alkohols und Wasser hergestellt und besitzt das spez. Ge-richt 0,93.
Denaturierter Spiritus wird erhalten, indem dem zu dena-turierenden auf 100 Liter reinen Alkohol 2,5 Liter eines GemischesUs 4 T. rohem Holzsreist und 1 T. Pvridinbasen zugesetzt werden.
OK"
um gem Denaturierungsgemisch können auch 4°/ 0 Lavendel- und 6%ttosmarinöl noch zugesetzt werden. Zur Herstellung von Lacken oderv °n chemischen Präparaten (Chloroform, Alkaloide etc.) wird die Dena-turierung durch Zusatz von 1/2% Terpentinöl, oder von 0,025% Tieröl^ ei " von 10% Aether, zur Darstellung von Essig durch Zusatz vonWasser und Essig bewirkt.
Zur Herstellung von Brauglasur ist die Denaturierung durchZusatz von 20% einer Lösung von 1 T. Schellack in 2 T. Alkohol von95 °/o zulässig.
, . D 'e zur Denaturierung bestimmten Pyridinbasen sollen weingelbe Parte
Üb r"' flücht % sein- sich mit Wasser klar mischen und zu 9 / (0 unter 140 C.
erdestiUieren. H e im Schütteln von 20 cc dieser Pyridinbasen mit 20 cc
'«ron]aug e von 1,4 spez. Gewicht sollen mindestens 18,5 cc der Basen