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Fig. 3. Oxydationsflamme.
Fig. 4. Reduktionsflamme.
fordern, so z. B. zum Aufschließen von Mineralien. Die hohe Temperaturdes Apparates wird dadurch erzielt, daß durch ein seitliches Rohr
(im Bilde rechts) mit Hilfe einesBlasebalges oder einesWassergebläsesein starker Luftstrom eintritt, dersich mit dem im vertikalen Rohreeintretendem Leuchtgas mischt, dasdann zur Verbrennung gelangt; dasBrennerrohr ist auf dem eisernenFuße beweglich angebracht, so daßman die Flamme nach beliebigenStellen richten kann.
IV. Das Wasser-, Öl-, Luft-, Sandbad.
Bäder heißen Vorrichtungen,welche ein gleichmäßiges .Erhitzender Substanz bewirken. Beimdirekten Erhitzen der Gefäße tretenleicht rasche Temperaturerhöhungenein, die auch zum Springen derGefäße führen können und ver-mieden werden, wenn man das Gefäßin ein mit einem festen, flüssigen oder gasförmigen Medium gefülltesBehältnis bringt und dieses erhitzt. Wo es mehr auf den Schutz des
Gefäßes als auf die Einhaltung be-stimmterTemperaturen ankommt, wendetman feste Bäder an, so z. B. das Sand-b ad, eine mit Sand gefüllte, eiserne Schale(Fig. 6 u. Fig. 10 A), die man aber meistensdurch ein Stück Asbestpappe oder Drah-netz mit Asbesteinlage ersetzen kann.
Um Substanzen längere Zeit beibestimmter Temperatur zu erhitzen, ver-wendet man die flüssigen Bäder unddie Luftbäder.
Das Wasserbad (Fig. 7) ist einMetallkesselchen, das durch ineinander-greifende Ringe von Metall oder Porzellanverschlossen werden kann und an deren Stelle die zu erhitzenden Gefäßeaufgesetzt werden; um ein Verdampfen der Wasserfüllung und einehierdurch eintretende zu hohe Temperatur oder Durchbrennung desKesselchens zu vermeiden, verwendet man Wasserbäder mit konstantemNiveau, bei welchen eine automatische Nachfüllung des verdampfenden
Fig.