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Chinae cortex.
r»9s
von. öinchona micrantha^Otnchofta
(Xmdaminea t Otnchona Uritusingau. s. w., welche unter den Han-delssorten Cortox ChinaeII ii anocound CortexChinaode Loxa (nach den Fundorten)zusammengefasstwerden, ab. Ausihnen werden alle offieinellenChinapraeparate (die Alkaloidenicht mit inbegriffen) dargestellt,nttmlich:
1. Gitraotam China« frigide
paratnm. Kalt bereitetes C'hina-exlract. Theuer, anzuverlässig,fast nur Gerbstoff.
2. Kx traf tu in Chinae ftiscae.
OMnaex(ract(üonsist.IT). 0,5-1,5;/ii rillen.
8. Tinetura Chinae. China-tinetur (1:5). 10—50 Tropfen.
4. Tinetur* Chinae eomposita.
Elixir roborans Whyttii.Zu mmmengeseizte Chinatinctur(mit Pomoranzenschalen, Enzianund Ziinmotcnssio in 50 Wein-geist). Dosis: 20—40 Tropfen.
c. Cortex Chinae ru-her. Rothe China-Rinde.
Von Otnchona succirubra. Istdie ehininroiehsto und darumkostspieligste, tiefroth gefärbte
l 'liiun-Itinde.
Die Rinden werden in der ma-gistralen Receptur innerlichin Form Ton I'ulvorn (zu 0,2-1,0Gxm.), Pillen, Latwergen,Abkochungen (zu 10—20 Gnu.auf 160—800 Grm. Colatur) — zurbesseren Extraction der Alkaloideunter Säurezusatz — ferner alsChoeolade and Kaffee, undäusserlich zu Streu- undZahnpulvern, TJmschla-K lystieren, M u a4-,Gurgel- und Verbandwäs-sern, Salb enundPo mm adenangewandt, wo es gilt nach Ooupi-rung der We<snselfleberanfaile(welche jetzt wohl allgemein mitden China-Alkaloiden, namentlichChinin, bekämp tt werden) dieVer-dauung aufzubessern und die Er-nähvung zu erhöhen. Bei solchen
Nachkuren kommt der Bitterstoffder China-Binden, welcher dieVerdauung störondo Wirkung derpure gereichten Alkaloide nunpensirtj in Betracht. Nur seltenleistet die Rinde als antit\ -pischesMittolHülfe, wo Chininu. s. w. im Stiche gelassen aal;doch kommen auch Ausnahmenvon dieser Regel vor. Oortliehwird das Kimlenpulvor als des-i aficirendes Mittel auf Ge-schwüre, gangraenöse Stellenu. s. w. applioirt. Zur Erfüllungdieser Indication kann gen. Pul-ver mitCarapher (vgl. p. 44) com-binirt werden.
Für den internen Gebranch,falls das Ch. R.-Deooct schlechtverfragen wird, empfiehlt sich derZusatz kleiner Mongon Opium.Die Combination von China undEisen, indem dem Ch.R.-Pulverein Eisensalz zugemischt wird,hat, sofern die Rinden einen eisen -grünfiillenden Gerbstoff enthalten,etwas chemisch Unrationelles.Wir haben daher alle Magistral-formeln dieser Art um so mehr fort-lassen zu dürfen geglaubt, als wirim Chininum ferro-citri-cum ein gut zu nehmendes undsich nicht leicht zersetzendesDoppelsalz mit Eisen und Chininals Basis besitzen und dasselbeauf Grund eigener Erfahrung anKranken nicht warm genug em-pfehlen können.
»93 Cort. Chinae reg. Grm. 30
Rad. Valerianae (| 16
AI. F. p. Div. in 8 partes
aequal.S. Stündlich 1 Pulver*
Brera*
Anw. Gegen Wechselfieher.
Hft3 Cort. Chinae reg. Grm. SO
Plav. cort. Aurantii „ 10
O. C. S. Mit 1 Flasche
Wein aufzuglessen ; davon
täglich 1 Weinglas.
Anw. In der Nachbehand-lung des Fiebers.