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Chromsäurelösung. Acidum chromicum. — Bei Bedarfsind 3 Teile Chromsäure in 97 Teilen Wasser zu lösen.
Das offizineile Acidum chromicum ist zu nehmen.
Eisen. Ferrum pulveratum.
Offizielles Eisenpulver. Dient zur Prüfung auf Nitrate in heisseralkalischer Lösung mittels Zink und Eisen, wobei Ammoniak entsteht undam Geruch erkannt wird.
Eisenchloridlösung. Liquor Ferri sesquichlorati. — Nötigen-falls nach Angabe zu verdünnen.
Der oflfizinelle Liquor.
Essigsäure. Acidum aceticum.
Über die Gehaltsbestimmung der hier aufgenommenen, verschiedenstarken Essigsäuren, sowie über deren Reinheitsprüfung s. im Text desArzneibuches. Ratsam erscheint, sich auch zu überzeugen, dass 10 ccmbeim Verdunsten im AYasserbade keinen wägbaren Rückstand hinterlassen.Zum Ansäuern und Auflösen verwendet man die Essigsäure dann wennman Mineralsäuren vermeiden will. Letztere üben nicht selten eine lösendeKraft auf den zu erzielenden Niederschlag aus, z. B. bei der Ausscheidungdes Weinsteins, des Calciumoxalats u. a. Auch zieht man bei der Reaktionmittels Baryumnitrats auf Schwefelsäure die essigsaure Lösung dersalpetersauren oder salzsauren vor, da diese Mineralsäuren die Aus-scheidung des Baryumsulfats verzögern. Soll zur essigsauren LösungSilbernitrat gesetzt werden, so ist zur Verhütung der Ausscheidung schwer-löslichen Silberacetats eine kleine Menge Salpetersäure zuzufügen.
Essigsäure, verdünnte. Acidum aceticum dilutum.
Über Prüfung und Verwendung siehe oben bei Essigsäure.
Ferri-Ammoniumsulfatlösung. Ferrum sulfuricum oxy-datum ammoniatum. — Bei Bedarf ist 1 Teil Ferri-Ammoniumsulfat in einem Gemische von 8 Teilen Wasserund 1 Teile verdünnter Schwefelsäure zu lösen.Ammoniumf errisulfat, Ammonium-Eisenalaun, (NH 4 \ 2 Fe 2 (S0 4 ) t -f-24H 2 0 = 964,88, krystallisiert in amethystfarbenen, durchsichtigen oetae-drischen Krystallen. Eventuell wird das käufliche Salz aus mit Schwefel-säure stark angesäuerter Lösung umkrystallisiert. — Auf einen Gehalt anOxydul, Kupfer, Blei, Zink, Kalk prüft man wie bei Liquor Ferri sesqui-chlorati. Kin Gehalt an gewöhnlichem Alaun (Aluminiumalaun) wird er-kannt, indem man die wässerige Lösung des Salzes mit überschüssigerKalilauge erwärmt, wodurch Ferrihvdroxvd abgeschieden und Ammoniakfreigemacht wird, während etwa vorhandene Thonerde in Lösung geht.Fügt man nun zu dem Filtrate Salmiaklösung und erwärmt, so scheidetsich bei Anwesenheit von gewöhnlichem Alaun ein weisser, gallertartigerNiederschlag von Aluiiiiiiiinnhydroxyd ab, während bei dessen Abwesenheitdie Lösung klar bleibt.
Ferrosulfatlösung. Ferrum sulfuricum. — Bei Bedarf ist1 Teil Ferrosulfat in einem Gemische aus 1 Teile Wasserund 1 Teile verdünnter Schwefelsäure zu lösen.
Die Lösung wird zu jedesmaligem Gebrauche frisch bereitet, weil