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stoffwasser nicht färben; oxychloridhaltige Chlorzinklösung wird weissesSchwefelzink ausscheiden; eine dunkle Färbung bezw. Fällung zeigtKupfer, Blei u. a., eine gelbe Kadmium oder Arsen an. — 3. 1 gZinkchlorid muss sich in einer Mischung von 10 cem Ammoniakflüssigkeit undebensoviel Wasser klar und farblos lösen; — blaue Färbung zeigt Kup f eran, rostfarbige Trübung: Eisen; Schwefelwasserstoffwasser im Überschussmuss rein weisses Sehwefelzink fällen, — ein schwärzlicher oder grau-missfarbiger Niederschlag verrät Eisen, Kupfer, Blei. Eine Probedes Filtrats darf beim Verdampfen und Glühen auf Platinblech keinenRückstand hinterlassen; — ein Glührückstand: Salze der Alkalien undalkalischen Erden.
Aufbewahrung: In bestverschlossenen (paraffinierten) kleineren Gläsern.
Gebrauelr. Nur äusserlich als Ätzmittel, zu Wasch- und Verband-wüssern, Einspritzungen; in Verbindung mit Zinkoxyd zu Zahnkitt. Inner-lich ein ätzendes Gift.
Zincum OXydatum. — Zinkoxyd.
Weisses, einen Stich ins Gelbliche zeigendes, in der Hitzegelbes, zartes, amorphes, in Wasser unlösliches, in verdünnterEssigsäure lösliches Pulver.
Eine Mischung aus 1 g Zinkoxyd und 3 cem Zinnchlorür-lösung soll im Laufe einer Stunde eine dunklere Färbung nichtannehmen.
Werden 2 g Zinkoxyd mit 20 cem Wasser geschüttelt, undwird die Mischung filtriert, so darf das Filtrat durch Baryum-nitrat- und durch Silbernitratlösung höchstens opalisierend ge-trübt werden.
Zinkoxyd soll sich in 10 Teilen verdünnter Essigsäure ohneAufbrausen lösen. Diese Lösung soll, mit überschüssiger Am-nioniakflüssigkeit versetzt, eine klare, farblose Flüssigkeit geben,welche weder durch Ammoniumpxalat-, noch durch Natriumphos-phatlösung getrübt wird, beim Überschichten mit Schwefelwasser-stoffwasser aber eine rein weisse Zone bildet.
Zincum oxydatum purum. Augennichts. — Oxyde de zino. —Oxyde of xinc.
Darstellung: Durch Glühen des trocknen basischen Zinkkarbonats,wie man es durch allmähliches Kingiessen einer warmen Zinksulfatlösung(4 T. in 12 T.) in eine kochend heisse Lösung von 5 T. Natriumkarbonatin 60 T. Wasser, Auswaschen (bis Baryunmitrat das ablaufende Wassernicht mehr trübt), Pressen und Trocknen im Dampfbade erhält, in einemTiegel oder einer Porzellanschale, Das Glühen ist von einer wirbelndenBewegung der pulverigen Masse begleitet, welche aufhört, wenn die Kohlen-säure ausgetrieben ist. Man prüft schliesslich eine kleine, mit Wasserangeschüttelte Probe mit verdünnter Schwefelsäure, ob noch Aufbrausenstattfindet.
Zu den Eigenschaften: Ein feuerbeständiges Pulver, löslich in Atz-animoniakflüssigkeit, kohlensäurefreier Kali- und Natronlauge, auch inAmmoniumkarbonatlösung. Schwefelwasserstoff scheidet aus diesen alka-
KuniineutUT i. D. Arznei)). Bd. IV. 4g