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Aldehyd (Lävulose-Fruchtzucker) über. — Manna enthält 40—60 Proz.,Manna calabrina 30—35 Proz. Mannit. Weiterhin finden sich in derManna Traubenzucker, Pflanzenschleim, Wasser (10—15 Proz.), Asche et« ;i4 Proz. und eine fluoreszierende Substanz.
Zur Prüfung: Die Filtration der Alkohollösung iriuss li e i s s ge-schehen, da sich aus kaltem Alkohol der Manuit als feine, weisse, seiden-glänzende Nadeln abscheidet, (aus Wasser krystallisiert die Manna ingrossen, farblosen Prismen). Manna soll also mindestens 75 Proz.alkohollösliche Substanzen, wozu etwa beigemengte Stärke und Dextrinnicht gehören, enthalten. Jodbläuende Substanzen sollen sich in derManna nicht finden. Ferner darf man wohl auch fordern, dass Mannabei 100" nicht über ein Zehntel an Gewicht verlieren und beim Ein-äschern nicht über 4 Proz. Asche hinterlassen, also weder zuviel Wasser.noch zu viel mineralische Bestandteile enthalten soll.
(lebrauch: Als mildes Laxans innerlich in Lösung (16—30 :100).
Mel. — Honig.
Beiner Bienenhonig. Honig bildet im frischen Zustandeeine hell- bis tief braungelbe, sirupähnliche, durchscheinendeMasse von angenehmem Gerüche und charakteristischem, süssemGeschmacke, welche allmählich mehr oder weniger fest undkrystallinisch wird.
Honig reagiert schwach sauer. Bei miskrokopischer Be-trachtung sind im Honig stets Zuckerkrystalle und meistensPollenkörner zu erkennen.
Eine Mischung aus einem Teile Honig und zwei TeilenWasser soll ein spezifisches Gewicht von mindestens 1,111haben.
Diese Mischung soll durch Silbernitrat- und Baryumnitrat-lösung nur schwach getrübt und durch Zusatz eines gleichenBaumteiles Ammoaiakflüssigkeit nicht verändert werden. 1 cemderselben Mischung darf nach Zusatz der fünffachen MengeWeingeist höchstens schwach getrübt werden.
Zum Neutralisieren von 10 g Honig sollen nach dem Ver-dünnen mit der fünffachen Menge Wasser nicht mehr als 0,5 cemNormal-Kalilauge erforderlich sein.
100 Teile Honig sollen nach dem Verbrennen nicht mehrals 0,4 Teile Asche hinterlassen.
Honig ist der von der Arbeitsbiene (Apis mellifera L. Insecta hyme-noptera P^am. Melitidea) aus den Nektarien der verschiedensten Blütenmit Hilfe einer 31appigen Zunge aufgesogene, zunächst in einer kropfartigenKrweiterung der Speiseröhre (Honigmagen) gesammelte und dann wiederiti die Waben (Wachszellen) abgeschiedene Blütenzucker, welcher zurErnährung der jungen Brut dient. Der Honig ist frisch klar und dick-flüssig, je nach seiner Zusammensetzung erstarrt er früher oder später zueiner gelblichweissen bis hellbraunen Masse. Für Farbe und Geruch sinddie Blüten massgebend, von welchen der Honig gesammelt wurde.
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