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24 Teilen Weingeist............. 24
gelöst und die Lösung mit
5 Teilen Ammoniakflüssigkeit..........5
versetzt.
Anetholhaltige Ammoniakflüssigkeit soll klar und farblosoder höchstens blassgelb sein.
Aloool ammoniacal anist'.
Entsprechend der Ersetzung des früheren Anisöls durch das reineAnethol lautet die deutsche Bezeichnung jetzt „anetholhaltige Ammoniak-flüssigkeit". — Das Präparat trübt Wasser milchig durch Ausscheidungvon Anethol. Es enthält 1,66 Proz. Ammoniak. Das spez. Gewicht be-trägt 0,866 bis 0,868. 10,2 g bedürfen daher zur Sättigung 10 ccm Normal-Salzsäure, also unter Berücksichtigung des spez. Gewichts 10 ccm Liquor,8,5 ccm Normalsalzsäure. — Die Verordnung der Präparate gleichzeitig mitAlkaloidsalzen führt zu einer Zersetzung derselben, so z. B. der öfters be-liebte Zusatz von Liq. Ammonii anis. zu Apomorphinmixturen.
Liquor Ammonii caustici. — Ammoniakflüssigkeit.
Klare, farblose, flüchtige Flüssigkeit, von eigentümlichstechendem Gerüche und stark alkalischer Reaktion. Ammoniak-flüssigkeit bildet bei Annäherung von Salzsäure dichte, weisseNebel. 100 Teile enthalten annähernd 10 Teile Ammoniak.Spez. Gewicht 0,960.
Mit 4 Raumteilen Kalkwasser gemischt, darf die Flüssig-keit nach einstündigem Stehen im verschlossenen Gefässe sichhöchstens schwach trüben und, nach dem Verdünnen mit 2 Raum-teilen Wasser, weder durch Schwefelwasserstoffwasser, noch durchAmmoniumoxalatlösung verändert werden.
Ammoniakflüssigkeit, welche man mit Essigsäure übersättigthat, soll durch Baryumnitratlösung nicht verändert und, nachZusatz von Salpetersäure, durch Silbernitratlösung nicht mehrals opalisierend getrübt werden. Mit Salpetersäure übersättigtund zur Trockne verdampft, soll sie einen farblosen, bei höhererTemperatur flüchtigen Rückstand hinterlassen.
Zum Neutralisieren von 5 ccm Ammoniakflüssigkeit sollen28 bis 28,2 ccm Normal-Salzsäure erforderlich sein.
Spiritus Salis Ammoniaci. Salmiakgeist. — Ammoniaque liquide-— Solution of ammonia.
Darstellung: Aus gleichen Teilen Salmiak, .Kalkhydrat und Wasserdurch Erhitzen in eisernen Cylindern mit enger Öffnung, aus welcher dasAmmoniakgas zunächst in eine Waschflüssigkeit (dest. Wasser), dann indas damit zu sättigende Wasser geleitet wird. Anstatt des Ammonium-chlorids verwendet die Grossindustrie das aus den Waschwässern desLeuchtgases durch Sättigen mit Schwefelsäure gewonnene Ammoniumsulfat.Man gewinnt zunächst eine konzentrierte Lösung, die dann mit Wasser