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1 Tröpfchen Kreosot soll, auf blaues Lackmuspapier gebracht,letzteres nicht röten, auch wenn das Papier darauf mit Wasserangefeuchtet wird.
1 ccm Kreosot und 2,5 ccm Natronlauge sollen beim Schüttelneine klare, hellgelbe Lösung geben, welche sicli auch beim Ver-dünnen mit 50 ccm Wasser nicht trübt.
1 Raumteil Kreosot soll mit 10 Raumteilen einer mitabsolutem Alkohol dargestellten Kaliumhydroxydlösung (1—5)gemischt, nach einiger Zeit zu einer festen, krystallinischenMasse erstarren.
Wird 1 Raumteil Kreosot in einem trockenen Glase mit1 Raumteile Kollodium geschüttelt, so soll Gallertbildung nichteintreten. In 3 Raumteilen einer Mischung aus 1 Teile Wasserund 3 Teilen Glycerin soll Kreosot fast unlöslich sein.
Wird 1 ccm Kreosot mit 2 ccm Petroleumbenzin und 2 ccmBarytwasser geschüttelt, so soll die Petroleumbenzinlösung eineblaue oder schmutzige, die wässerige Flüssigkeit eine roteFärbung nicht annehmen.
Vorsichtig aufzubewahren.
Grösste Einzelgabe 0,5 g. — Grösste Tagesgabe 1,5 //.
Buchenholzteerkreosot. — Cre'osote. — Creasot.
DartteUung: Aus dem Buchenholzteer durch fraktionierte Destillation;(las zwischen 200° und 220" übergehende Destillat wird in Ätzlauge gehlst,°n den alsdann obenauf schwimmenden begleitenden Teerölen getrennt,aus der alkalischen Lösung durch Säure wieder abgeschieden und rekti-jziert, — Das englische Kreosot (Morsonsches) wird aus Fichtenholzteergewonnen und^ unterscheidet sich wesentlich von dem echten Kreosot.
IH- l" ' /m J< ''!l cnsc) ' a f fen: E ine eigentlich farblose, meist aber schwäch-st tUl < ;ll e, nur im unreinen Zustande am Lichte braun werdende Flüssigkeitvon_ stark atzender Wirkung auf die Haut. Sie destilliert zum grössten•eil zwischen 205« und 210", der liest zwischen 210« und 220" über. I»„ as ?f r Rln ' it 'las Krcosol unter, nur /.u etwa l /s Proz. in ersterem beigewöhnlicher Temperatur sich klar auflösend. (Aqua Kreosoti.) Dasicosot selbst vermag über 8 Proz, Wasser, ohne Trübung aufzunehmen.In Vi v ' (>sen es n ' i, ' llli( 'h auf, es beim Übersäuern wieder abscheidend., , i e . n Verhältnissen mischt es sich auch mit Chloroform, IVn/.in, ISenzol,u nd Eise '
^^^^ sessig, ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^OH ^tand/ci/r: Guajacol — Brenzcatechinmonomethyläther, C 9 rLOCH s .i, als wichtigster Bestandteil, und dann Kreosol = Homobrenzcatechinmo-2°no e ■ y i liither ' C 6 H 3 (I( '":.- CH 8 . OH, jenes bei etwa 200», dieses bei etwa'siedend, de mehr von ersterer Verbindung zugegen, für um so thera-peutisch wirksamer gilt das Kreosot.
S" H J ' r/ 'f] m y : !• Man erhitze 6 ccm Wasser mit 0,1 ccm Kreosot zumd Al' ^ ,e '"' reilu '" Kreosot darf keine völlige Lösung eintreten und müssenW Oltröpfchen ersl dann verschwinden, wenn die Wassermenge bis auf<~ cent erhöht ist. Heim Abkühlen muss dann zunächst noch eine weisserubung sich einstellen, welche bei Zusatz von weiteren 6 ccm Wasserverschwindet. Hin Tröpfchen Eisenchloridlösung erze
A in dieser Flüssig-