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bezweckt, dass sicher kein Überschuss an freier Zitronensäure zugegen seinkann, während die kleine Menge des allenfalls im Überschuss vorhandenenFerrihydroxydes bei der vor dein Eintrocknen der Lösung stattfindendenFiltration beseitigt wird. — Zur Darstellung selbst ist zu bemerken', dasszunächst die verdünnte Eisenlösung, wie angegeben, in die verdünnteAmmoniakflüssigkeit zu bringen ist und nicht umgekehrt, da sonstbasisches Ferrisalz mit niedergerissen wird, was die spätere Klarlöslichkeitdes Präparates in Frage stellt. Sodann hat die Herstellung der Lamellendurch Aastrocknung der Lösung auf (ilasplatten möglichst im Dunkeln —nicht etwa unter Ausnützung der Sonnenwärme im Sommer — zu geschehen,da andernfalls auf Kosten der Zitronensäure eine Redaktion zu Ferrosalzauftritt. Sind die Lamellen hinreichend trocken, so springen sie grossen-teils selbst von der Glasplatte ab; man beugt einem Verluste hierbeidurch Unterlegen von Pergamentpapier vor oder besorgt das Austrocknenstatt auf (ilasplatten auf Porzellanschalen. Ausbeute: etwa 13 Teile.
Zu den Eigenschaften: Ausser dem oben Genannten verdient nocherwähnt zu werden, dass sich das Präparat von dem ähnlich aussehendenFerriammoniumcitrat durch das Ausbleiben des Ammoniakgeruches beimErwärmen mit Natronlauge unterscheidet. Von den übrigen Ferrisalzenunterscheidet es sich dadurch, dass es mit Ammoniak kein Ferrihydroxydfallen lässt.
Formel: Fe,(CgH B 0 7 ) s -j- 6H,0 = 598,22
Prüfung: 1. Trübung der mit Salpetersäure angesäuerton Lösungdurch Silbernitrat— Chloridgehalt, von mangelhaftem Aaswaschen desFerrihydrats herrührend. — 2. Kräftige Bläuung durch Kaliumferri-cyanid — Ferrosalz. — 3. Eine krystallinische Ausscheidung beimStehen des nach Ausfällen des Eisens mit Kalilauge stark eingeengtenund essigsauer gemachten Filtrates (herrührend von Weinstein) — Gegen-wart von Weinsäure. — 4. Alkalische Reaktion der Asche — Alkali-karbonat aus AI kalicitrat. — 5. Eisenbestimmung: jodometrisch(siehe Einleitung).
0,0056X17X100Proz. Berechnung für 17 cem =----------- tte ------- = 19,04 Proz.
18 cem =
0,50,0056X18X100
= 20,16 Proz.
Bei 0,56 g Substanz zeigen die verbrauchten cem direkt Prozente vonmetallischem Eisen an. — Eine einfachere Bestimmung des Eisengehaltesbesteht in der Veraschung einer genau gewogenen Menge und Nachglühendes Rückstandes nach dem Befeuchten mit Salpetersäure. Der aus Ferri-o.wd bestellende Rückstand wird sich bei einem reinen normalen Ferricitratzwischen 26 und 27 Proz. bewegen. Wollte man ihn der jodometrischenBestimmung anpassen, so würde er von 27,2 bis 28,8 Proz. betragen, derstöchiometrischen Berechnung entsprechend 26,756 Proz. Ferrioxyd.
Ferrum lacticum. — Ferrolaktat.
Grünlichweisse, aus kleinen, nadeiförmigen Krystallen be-stehende Krusten oder ein krystallinisches Pulver von eigen-tümlichem, aber nicht scharf ausgeprägtem Gerüche. Ferrolaktatlöst sich bei fortgesetztem Schütteln in einer verschlossenenFlasche mit grünlichgelber Farbe langsam in etwa 40 Teilenkaltem Wasser, in 12 Teilen siedendem Wasser, kaum in Weingeist.