bVt
137 —
Beim Übergiessem von 0,5 g basischem Wismutsalicylat miteiner verdünnten Eisenchloridlösung (1=20) entsteht eine violette,beim Übergiessen mit Schwefelwasserstoffwasser eine braun-schwarze Färbung.
0,5 g basisches Wismutsalicylat sollen, mit 5 ccm Wasser ge-schüttelt, ein Filtrat geben, welches blaues Lackmuspapier nichtsofort rötet.
Wird 1 g basisches Wismutsalicylat eingeäschert, der ver-bleibende Rückstand in Salpetersäure gelöst, die Lösung vor-sichtig zur Trockne eingedampft und der Rückstand abermalsgeglüht, so sollen mindestens 0,63 g Wismutoxyd zurückbleiben.Das so erhaltene Wismutoxyd wird in Salpetersäure gelöst unddie Lösung bis auf 20 ccm verdünnt. Diese Lösung soll wederdurch Baryumnitrat-, noch durch Silbernitratlösung, noch durch2 Raumteile verdünnter Schwefelsäure verändert werden. NachZusatz von überschüssiger Ammoniakflüssigkeit soll sie ein farb-loses Filtrat geben. Nach Zusatz von überschüssigem Schwefel-wasserstoffwasser soll sie ein Filtrat liefern, welches nach demEindampfen einen wägbaren Rückstand nicht hinterlässt.
Eine Mischung aus 1 g basischem Wismutsalicylat und 3 ccmZinnchlortirlösung soll im Laufe einer Stunde eine dunklereFärbung nicht annehmen.
Erwärmt man 0,5 g hasisches Wismutsalicylat mit 5 ccmNatronlauge unter Zusatz von je 0,5 g Zinkfeile und Eisenpulver,so soll sich Ammoniak nicht entwickeln.
Vor Licht geschützt aufzubewahren.
liismiiliim snlicyliciim. Salicylsaures Wismutoxyd. —Salicylate de Bismuth. — Saiicylatc of Bismuth.Darstellung: Dem ehemischen Charakter des Wismuts entsprechendgiebt es eine ganze Anzahl von basischen Salzen desselben auch mitSfelicylsäure. Bekanntlich werden die Neutralsalze des Wismuts schon durchWasser unter Abscheidung von basischen Sulzen zerlegt und diese nebenbeim Fortgesetzten Auswaschen noch immer Same an das Waschwassera b. Die Zusammensetzung hängt sehr von der Darstellungsmethode ab,'"■in hat daher zur Erzielung übereinstimmender Präparate die betr. Vor-schrift genau zu befolgen. — Man löst 1 Teil krystallisiertes Wismut-mtrat jlü (N0 8 ) 8 - 5 H,0] in der gerade ausreichenden Menge von Sal-petersäure auf und giesst diese Lösung unter bestandigem Umrühren ineine durch Natronlauge ganz schwach alkalisch gemachte Lösung von<=>] Teilen Natriumsalicylat in 100 Wasser. Würde man diesen NiederschlagWiederholt mit kleinen Mengen Wasser nur bis zum Verschwinden deroalpetersäurereaktion waschen und bei 40° trocknen, so erhielte man ein1 fÄparat mit 37,8 Proz. Wismutoxyd (Bi,0,). Setzt man aber das Aus-waschen fort, bis in dem Waschwasser auch durch Ferrichlorid kerne^•dicvlsäiirc mehr nachweisbar ist und trocknet dann, so erhält man einNil 'z mit dem oben angegebenen Oxydgehalt von 60 bis 66 l'roz.