-Trmitwni^yrvimiir
134
Die erhaltenen Krystalle werden mit wenig salpetersäu rehalten -dem Wasser einige Male abgespült; hierauf wird
1 Teil derselben.............. 1
mit 4 Teilen Wasser..............4
gleichmässig zerrieben und unter Umrühren in
21 Teile siedendes Wasser.......... 21
eingetragen.
Sobald der Niederschlag sich ausgeschieden hat, wird dieüberstehende Flüssigkeit entfernt, der Niederschlag gesammelt,nach völligem Ablaufen des Filtrates mit einem gleichen Raum-teile kaltem Wasser nachgewaschen und nach Ablaufen derFlüssigkeit bei 30° ausgetrocknet.
Weisses, mikrokrystallinisches, sauer reagierendes Pulver.
100 Teile basisches Wismutnitrat hinterlassen beim Glühenunter Entwickelung gelbroter Dämpfe 79 bis 82 Teile Wismut-oxyd.
0,5 g basisches Wismutnitrat lösen sich bei gewöhnlicherTemperatur in 25 ccm verdünnter Schwefelsäure ohne Ent-wickelung von Kohlensäure klar auf. Ein Teil dieser Lösungsoll nach dem Zusätze von überschüssiger Ammoniakflüssigkeitein farbloses Filtrat geben; ein zweiter Teil soll, mit mehrWasser verdünnt und mit Schwefelwasserstoffwasser im Über-schüsse versetzt, ein Filtrat liefern, welches nach dem Ver-dampfen einen wägbaren Rückstand nicht hinterlässt.
Wird 1 g basisches Wismutnitrat bis zum Aufhören derDampfbildung erhitzt, nach dem Erkalten zerrieben, in wenigSalzsäure gelöst und mit der doppelten Raummenge Zinnchlorür-lösung versetzt, so soll die Lösung im Laufe einer Stunde einedunklere Färbung nicht annehmen.
0,5 g basisches Wismutnitrat sollen, in 5 ccm Salpeter-säure gelöst, eine klare Flüssigkeit geben, welche durch0,5 ccm Silbernitratlösung höchstens opalisierend getrübt, sowiedurch 0,5 ccm einer mit der gleichen Menge Wasser verdünntenBaryumnitratlösung nicht verändert wird. Mit Natronlauge imÜberschusse erwärmt, soll es Ammoniak nicht entwickeln.
Bismutum hydrico-nitricuin. Magisterium liismuti. Wismut -
subnitrat. Basisch salpetersaures Wismutoxyd. — Sousnitratede bismuthe. Sousazotate de bismuth. — Subnitratc of bismuth.
Darstellung: Bevor man das Wismut verwendet, prüft man eine kleineProbe desselben, ob es arsenfrei ist. Die einfachste Prüfung auf Arsenist, ein schrotkorngrosses Metallstückchen im Kohlegrübchen vor demLötrohr zu glühen und darauf zu achten, ob der entweichende weisse