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Unguentum Zinoi — Veratrium.
f Unguentum Zinci.
^me sehr weisse Salbe_, die aber ziemlich leicht ran-zig wird, auch selbst eine gelbliche Farbe annimmt, unddeshalb nur für kurze Zeit vorräthig zu halten ist.
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f Veratrium.
C 64 N 2 H 52 0 16 = Ve:=592.
Weisses^ in der Wärme zu einer harzartigen Masseschmelzendesj beim Glühen ohne Rückstand verbrennlichesPulverj das sich kaum in Wasser > leicht in höchst rectifi-cirtem Alcohol, schwerer aber doch vollständig in Aeiherlöst, und mit Säuren Salze von neutraler Reaction erzeugt.Es ist geruchlos, verursacht aber., in geringster Menge indie Nase gebracht, heftiges Niesen. Der Geschmack istbrennend scharf, nicht bitter. Die mittelst einer verdünn-ten Säure bewirkte Lösung wird durch Aetzkali weiss ge-fällt, und der Niederschlag durch einen Ueberschuss desFällungsmittels nicht, wohl aber durch Alcohol, Aetherund Chloroform wieder gelöst; Platinchlorid giebt mit dersauren Lösung keinen Niederschlag. Durch Aether darfdie spirituöse Lösung keine Trübung erfahren. Concen-trirte Schwefelsäure löst das Veratrin mit anfänglich hell-gelber Farbe, die aber bald dunkelgelb, dann allmählichrothgelb, roth und nach längerer Zeit tief violett wird.Salpetersäure von 1,18 löst das, anfangs harzartig zusam-menballende Veratrin ohne Färbung, concentrirte Säurefärbt das Veratrin rothgelb und löst es allmählich zu einergelben Flüssigkeit.
Die Reinheit ergiebt sich aus dem Verhalten gegen"Wasser, Alcohol, Aether, Chloroform, verdünnte Säuren,Kali und Platinchlorid, gegen Schwefel- und Salpetersäure,und aus dem vollständigen Verbrennen in der Hitze.
Aufbewahrung: in gut verschlossenen Gefässen nachTab. B.