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Die Prüfung der Arzneimittel, nebst Anleitung zur Revision der öffentlichen und privat-Apothoken, Dispensir- und Mineralwasser-Anstalten : Droguerie- und Materialwaaren-Handlungen ; zum Gebrauch für Medicinalbeamte, Arzte, Apothoker und Gewerbtreibende
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Tubera Jalapae — Tubera Salep pulverata.

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ges Brennen in der ganzen Mundhöhle, während die Jalapeeinen erst süsslichen, dann kratzenden, bittern und schar-fen Geschmack zeigt.

Wurmstichige Exemplare dürfen nicht für sich medi-

cinisch, sondern nur zur Darstellung des Jalapenharzesangewendet werden, dessen relative Menge in solchen Knol-len durch den Wurmfrass vermehrt ist.

f Tubera Jalapae pulverata.

Das Pulver muss mindestens 10% seines Gewichtesan Harz enthalten.

Die Prüfung erfolgt durch Maceration einer gewoge-nen Menge des feinen Pulvers mit destillirtem Wasser,Sammeln auf dem Filter und Nachwaschen, so lange einegefärbte Lösung erhalten wird; hiernach folgt eine gleicheBehandlung mit Spiritus, so lange dieser noch etwas Lös-liches aufnimmt; die spirituöse Lösung wird darauf in einertarirten Schaale verdampft, der Rückstand wiederholt mitWasser gut ausgewaschen, vollständig ausgetrocknet undgewogen.

f Tubera Salep.

Radix Salep.

Species variae generum Orchidearum Juss.

Orchis, Ophrys, Piatanthera cet. XX. 1. L.

Unregelmässig eiförmige oder länglichej seltener hand-förmige, 3-—12'" lange, etwas durchscheinende Knollenvon kornartiger Consistenz, und schmutzig -weisser oderweisslich- bräunlicher Farbe, gepulvert mit Wasser einenSchleim liefernd- Vor Beimischung von Herbstzeitlosen-Zwiebeln ( S.27Q) hat man sich zu hüten.

Die orientalische Salep ist grösser, über 1" langund \~\" breit, und dunkler als die französische oderdeutsche.

-j- Tubera Salep pulverata.

1 Th. fein gepulverter Salep, mit etwas kaltem Was-ser angerührt, darnach mit kochendem Wasser übergos-

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