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Die Prüfung der Arzneimittel, nebst Anleitung zur Revision der öffentlichen und privat-Apothoken, Dispensir- und Mineralwasser-Anstalten : Droguerie- und Materialwaaren-Handlungen ; zum Gebrauch für Medicinalbeamte, Arzte, Apothoker und Gewerbtreibende
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674 Syrup. Sarsaparillae compos. — Synip. Spinae cervinae.

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Syrupus Sarsaparillae composiiiis.

Sirop de Laffecteur.Klar, braun.

f Syrupus Senegae.

Klar, gelblich^ von eigentümlichem seifenartigemGeruch und schwach kratzendem Nachgeschmack.

f Syrupus Sennae cum Manna.

Loco Syrupi mannati.

Klar, braun; scheidet, einigermaassen concentrirtgehalten, leicht Mannit aus, und geräth in ein wenig dünn-flüssigerem Zustande leicht in Gährung; zeigt einen starkenGeruch nach Sennesblättern.

•J- Syrupus simplex.

Syrupus Sacchari. Syrupus albus.

Klar, farblos, spec. Gew. 1,320—1,330. Muss auchbei längerem Stehen keinen blauen Bodensatz (S. 620)geben.

f Syrupus Spinae cervinae.

Syrupus domesticus. Syrupus Rhamni catharticae.

Klar, von violetter Farbe, und bitterm, widerlichemNachgeschmack. Die Farbe des Saftes ist ziemlich ver-änderlich; der vergohrene und filtrirte Saft ist dunkel-blauviolett, nach dem Zusatz des Zuckers mehr rothviolett,erscheint bei Verdünnung mit dem 10 fachen GewichtWasser noch so dunkel als Himbeersaft, nur mit einerviolletten Nuancirung, bei 40facher Verdünnung insGrüne spielend. Letztere Verdünnung wird durch Am-moniak goldgelb, Aetzkali bringt dieselbe Färbung nochbei doppelt stärkerer Verdünnung hervor, Eisen-chlorid färbt den lOOfach verdünnten Saft lebhaft gras-grün, schwefelsaures Eisenoxydul bringt eine ähnliche,