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Kali bioxalicum — Kali bitartai-icum purum.
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Vierfach oxalsaures Kali ist schwerer löslich; erhitztman 1 Gew.-Th. des fraglichen Salzes zum Glühen, undversetzt den in Wasser aufgenommenen Rückstand mit 1Gew.-Th. unzersetzten Salzes, so erhält man eine neutraleFlüssigkeit, wenn das Salz aus 2fach oxalsaurem Kali be-steht, eine saure, wenn es mehr oder minder 4fach sauresSalz enthält.
Weinstein verbrennt beim Erhitzen unter dem ihmeigenthümlichen brenzlichen Geruch, und hinterlässt einenlockeren, kohligen Rückstand.
Aufbewahrung: nach Tab. C.
f Kali hitartaricum crudum.
Tartarus crudus. Bitartras kalicus cum Aqua crudus.
Schmutzigweisse oder röthliche, krustenförmige Stückevon krystallinischem Bruch, häufig mit Resten von Wein-hefe, Traubenkernen und Stielen, Sand u. s. w. und mitweinsteinsaurein Kalk verunreinigt, im TJebrigen in chemi-scher Beziehung wie das gereinigte Salz sich verhaltend.
Feuchte, im Bruch nicht krystallinische, nicht harteund klingende Stücke sind von geringem Werth, und diein ihnen enthaltene Weinsteinsäure ist in einer fortdauern-den Zersetzung begriffen, so dass sich der Werth mit derZeit immer mehr verringert. Die Werthbestimmungdes rohen Weinsteins darf sich daher nicht, wie häufiggeschieht, nach dem Kaligelialt, sondern muss sich nachdem Gehalt an Weinsteinsäure richten.
f Kali bitartaricum purum.
Tartarus depuratus. Hydro-Kali tartaricum.
Bitartras kalicus cum Aqua depuratus. Cremor Tartari.
KT 2 H = 188,2.
Weisses, krystallinischesj weder weinsteinsauren Kalknoch weinsteinsaures Eisen enthaltendes , in 170 Th. kaltenund in 18 Th. kochenden Wassers lösliches Pulver j beimErhitzen mit Verbreitung eines eigenthümlichen, brenz-lichen Geruches zu einer lockern, fast schwarzen, stark