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434 Hydrargyrum sulphuratum nigrum — Hyraceum.
Wenn es sich um Feststellung des Quecksilber-gehaltes handelte, so hätte man ein gewogenes Quantumin Königswasser zu lösen, die Lösung von der überschüs-sigen Säure durch Verdampfen zu befreien, und dasQuecksilber aus dem Rückstand als Oxyd oder als Schwe-felquecksilber zu fällen; getrocknet entsprechen 100 Th.Quecksilberoxyd 92,6 Th., und 100 Th. Schwefelqueck-silber 86,175 Th. Metall.
Das als Aethiops antimonialis, Hydrargyrum sti-biato-sulphuratum oder Hydrargyrum et Stibium sul-phurata bekannte Gemisch gleicher Theile Schwefel-quecksilber und Schwefelantimon lässt eine directe Prü-fung eigentlich nicht zu; sie beschränkt sich in der Regelauf die Besichtigung durch die Loupe, wobei glänzendeSchwefelantimonpartikelchen leicht für metallisches Queck-silber angesehen werden können. Da das Pulver aber nuraus seinen beiden näheren Bestandtheilen gemischt wird,die jederzeit vorräthig sind, so muss deren Prüfung übeidie Qualität des Gemenges mit entscheiden.
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Hyraceum.
Dassenpis, Dasjespis.Hyrax Capensis Cuvier. Mammalia, Pachydermata vel
Multungula.
Unregelmässige, schwarzbraune, feste, zähe, mit Was-ser zu einem Brei knetbare Massen von bitterm und ekel-haftem Geschmack, beim Kauen allmählig sich auflösend,und von castoreumartigem, besonders beim Erwärmen her-vortretendem Geruch. Es löst sich zum grössten Theil inWasser, aber nur wenig in Alcohol und Aether. Beim Er-hitzen erweicht es und verkohlt unter Entwickelung zumHusten reizender Dämpfe, und unter Hinterlassung einerschwarzen, schwammigen Kohle.
Kunstprodukte aus an sich werthlosen, mit Casto-reum parfümirten Substanzen sollen im Handel häufig vor-kommen.