432 Hydrarg. oxydulat. nigrum — Hydrarg. oxydulat. nitricum.
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weisses oder gelblicliweisses, oxalsaures Salz übergeführt,während jenes nicht dadurch verändert wird.
Aufbewahrung: nach Tab.B.j an einem dunklen Orte.
Hydrargyrum oxydulatum nigrum.
Mercurius solubilis Hahneinanni.
Mg 3 NH 3 NH = 704.
Sammetschwarzes, geruch- und geschmackloses, inEssigsäure beim Erwärmen bis auf einige Quecksilber-kügelchen lösliches Pulver; mit Schwefelsäure Übergossenbeim Erwärmen salpetrigsaure, mit Kalilauge Ammoniak-dämpfe entwickelnd: in der Hitze ohne Rückstand flüch-tig : beim Erhitzen im Glasröhrchen ein Sublimat vonQuecksilberkügelchen gebend.
Metallisches Quecksilber und Queeksilberoxyd, letz-teres iu schwer löslicher Doppelverbindung sind in Folgeder leichten Zersetzbarkeit des Präparates fast immer vor-handen; lässt sich ersteres schon durch den Augenscheinerkennen, letzteres durch Schütteln mit verdünnter Salz-säure in dem Grade ausziehen, dass das Filtrat durchSchwefelwasserstoff mehr als eine geringe Trübung erleidet,so ist das Präparat verwerflich: ebenso bei einem Gehalt an
Amidverbüldungen, die gleichfalls in die saure Lösungübergehen, und dem Pulver eine graue Farbe ertheilen.
Schwefelquecksilber wird von verdünnter Salpeter-säure nicht gelöst: beim Erhitzen an der Luft verbrenntdessen Schwefelgehalt mit bläulicher Flamme unter Bil-dung von schwefliger Säure.
Feuerbeständige Körper bleibenbeimErhitzenzurück.
Aufbewahrung: nach Tab. C, in einem gut ver-schlossenen, geschwärzten Glase.
f Hydrargyrum oxydulatum nitricumcrystallisatum.
Nitras hydrargyrosus.
Ög&ä 2 = 280.
Farblose rhombische Tafeln oder Gseitige Prismen,beim Erhitzen im Glasröhrchen unter Entwickehmg rother