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Herba Absinthii — Herba Aconiti.
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grauseldenhaarigen> 2 oder 3/ach fiederspaltigen unterenBlättern mit spateiförmigen Endlappeiij und ungeteiltenoberen Blättern, fast hügligen^ nickenden BlüthenJcörbchen,behaartem Blüthenboden und gelblichen Blumen; Geschmacksehr bitter , Geruch stark und eigentümlich. Im Juli undAugust zu sammelnj und von den dickeren Stengeln zu be-freien.
Die minder bittere Artemisia Pontica L. hat nur 2fachfiederspaltige untere Blätter mit linienförmigen Endlappen,und einfache, linienförmige obere Blätter, sowie einen un-behaarten Blüthenboden.
Herba Aconiti.
Aconitum Stoerkeanum Rchb. et Aconitum Cammarum Jacq.Ranunculaceae. XIII. 3. L.
Das blühende, nicht über ein Jahr lang aufzubewah-rende Kraut der wildwachsenden oder in deren Ermange-lung der cultivirten Pflanze. A. Stoerkeanum Rchb. hatgestielte, fmgrig-fussförmige, glatte, glänzende Blätter, biszur Basis in 3 keilförmige Blättchen getheilt, deren seit-liche wieder bis fast zur Basis 2spaltig sind, so dass dasBlatt in 5 Hauptabschnitte getheilt ist; die Lappen sindlinienförmig, 2'" breit. Nach oben hin werden die Blätterallmählig kleiner, und gehen zuletzt in Brakteen über.Kelch dunkelblau, mit aufrechtem Helm; die jüngerenKarpellen nickend und zusammengeneigt. A. CammammJacq. unterscheidet sich durch breitere, fast rhombische,minder glänzende Blättchen, durch den meist hellblauenoder bunten, mit hoch gewölbtem, kegligem, übergeneig-tem Helm versehenen Kelch, und durch übergeneigte, spä-ter sich gerade richtende Karpellen.
Die Blätter nicht blaublühender Arten, wie A. Anthoraund Lycoctonum sind nicht anzuwenden; die von Delphi-niuin elatllm sind kaum bis zur Hälfte, nicht bis zur Basisgetheilt, und wie die von A. Lycoctonum schwach behaart.
Aufbewahrung: nach Tab. C.