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Gummi-resina Myrrha.
lieh gefärbt wird, während die des Siam - Guttis dadurchnur bräunlich wird.
Aufbewahrung: nach Tab. C
f Gummi-resina Myrrha.
Myrrha.
Balsamodendron Ehrenbergianum Berg, fortasse et
Balsarnodendron Myrrha Nees. Burseraceae Kunth.
VIII. 1. L.
Zerreibliche, durchscheinende, rothbraune., fettglän-zende Stücken oder Körner von bitterm Geschmack undeigenthümlichem Geruch. Wird von Wasser zum grösserenTheil zu einer gelbbraunen, trüben Lösung, von höchst-rectificirtem Weingeist zum kleinem Theil zu einer gelb-braunen, klaren Lösung aufgenommen, die auf Zusatz vonSalpetersäure violett wird.
Zu verwerfen sind die häufig beigemengten Stückevon Bdelliwn, die von dunklerer Farbe, abweichendem,stärkerem Geruch sind, und deren Lösung in höchstrectifi-cirtem Weingeist auf Zusatz von Salpetersäure keine vio-lette Farbe annimmt.
Die Myrrhe muss beim Einkauf einer sehr sorgfälti-gen Durchsicht unterworfen werden, da sie mannigfachverfälscht vorkommt; ausser Bdelliwn finden sich darunternicht selten Stücken von arabischem, Senegal- oder
Kirschgummi, denen auch wohl durch Ueberstreichen mitMyrrhentinctur der Geruch der Myrrhe ertheilt isb; sieunterscheiden sich durch ihren faden Geschmack, und ihrVerhalten gegen Wasser, in welchem das arabische undSenegalgummi sich gänzlich lösen, das Kirschgummi nuraufquillt; ihnen sowohl als dem Bdellium und anderenGummiharzen fehlt die Eigenschaft der Myrrhe, durch Sal-petersäure eine erst rosenrothe, nach einiger Zeit violetteFärbung anzunehmen; man benutzt zur Prüfung entwederdie Tinctur, oder die feingeriebene und mit etwas Alcoholangerührte Myrrhe, und einen kleinen Zusatz Säure vou1,18 — 1.20 spec. Gew.: die Eärbung erfolgt nur langsam,