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sehe Erscheinungen wahrnehmen; auf ein Oelir vonPlatindrath in den Rand der Lüthrohrflamme gebracht,färbt das Chlornalrium seihige gelb, Chlorkalium blau,ins Bläulichrolbe oder Rothviolette. Hiebei ist jedochzu bemerken, dafs die Reacüon des Chlorkaliums schonhei dem Zusatz von ^ bis -^ des Chlornatriums auf-hört, und dafs dieses Gemengein seiner Färbung durchChlorlithium modificirt werde, indem die Flamme da-durch pfirsichblüthroth und von Vielem desselben pur-purrot erscheint. Letzlere Farbe wird endlich ihresTheils wiederum durch Chlornatrium überflügelt, dennsie verändert sich in einem Gemenge der Chloride desNatriums, Kaliums und Lithiums, wenn ersteres nur2? ö beträgt, in gelb. Ebendas.: Die nach der Einwir-kung von Hydrochlorsäure auf einige Silicate ausge-schiedene, vorher chemisch gebundene, Siliciumsäurewird leicht von etwa beigemengtem Eisen-, Alumium-,Yttrium- und Berylliumoxyde, wie auch von Magnium-und Calciumoxydcarbonat und dem unzersetzten Fossildurch heifse Digestion derselben mit Natriumoxydcar-bonatsolution getrennt, wodurch in diesem Salze eintreffliches Priifungsmittel für die Reinheit der Silicium-säure gegeben ist. Die letzte Säure haltige Flüssigkeitsetzt sie nach dem Erkalten wieder gallertartig ab.Vielleicht dürfte ein kleiner Zusatz von Ammoniakcar-bonat in der erhitzten Solution nach dem Erkalten dieSiliciumsäure noch'reiner absetzen.
Das Eiseg - und Alumiumoxyd läfst sich bequemdurch Amuioniakbicarbonat, kalt, rein ausfällen, wäh-n-iid Calciunioxyd aufgelöfst bleibt, welches dann in derWärme durch anderthalb Ammoniakcarbonat leicht z,uscheiden ist. P. 121, §. 96. Bei Zerlegungeines Ku-pfer- AfumiumoxydsilicatSj als des Allophans, kann der