Uebcr die Zerlegung der Mineralwasser. 175
suche vor dem Lölhrohr werden seine Identität alsPhosphat anfser Zweifel setzen. Siehe Apatit.
Sie kann übrigens auch in dem, beider Hy-drofluorsäure erwähnten, durch Ammoniak entstan-denen Präcipitale enthalten seyn. Das Evaporat,wie auch das freiwillige Präcipitat desselben, werdemit reichlicher IJydrochlorsänre in die Wärme ge-stellt, die Solution filtrirt, hierauf selbiger solangeChlorbanum hiimigemischt, als noch ein (Niederschlagentstellt. In dem hiervon gewonnenen Fillralc wird dasAmmoniak ßariumoxydphosphat präeipitiren. SiehePhosphate. Bei geringen Portionen an Phosphor-saure, wie in den Mineralwässern, geschieht diePräcipitation am besten in verschlossenen Gläsern.Das Bariumoxydphospbat enthält 27,17 ProcentSäure.
c) Eingemengte Oxyde etc.Mechanisch aufgenommenes Ahimium - und Sili«ciumoxvd, Schmalz n. dergl., findet irian leicht durchdem Mineralwasser hinzugemischtes CWorcalfjinm undhierauf nach Erwärmung desselben mit etwas iXalrium-oxydearbonat. Das W asser wird nämlich dadurch inkurzer Zeit völlig klar werden und ein Präcipitat ge-ben, welches, mit Essigsäure digerirf, Silicinmoxyd etc.binterläist. DnrcB Kohlensäure uiidNalriumoxyd gleich-sam chemisch geljundcnes Siliciumoxyd ist schwer vondem mechanisch eingemengten zu trennen.
(1) Gebundene Oxyde.
Kaliumoxyd. Durch Chlorplatin in dem tief eingeeng-ten NYasscr.
Natriumoxyd. Dieses ergiebt sich gewöhnlich ans demHesti-hate durch Berechnung: übrigens kann man,Bin es als Carbonat zu gewinnen, das Evaporatnur mit Silbcroxydacelat bis zur aufhörenden Trü-bung versetzen, iillriren und aus dem Eiltrate die(noch übrige Schwefelsäure) durch Bariumoxvd-acctal lallen, die Flüssigkeit abrauchen, den Rück-Stand glühen, wieder aufweichen und die Solutionabermals hltrircn: da, nach erneuertem Einengenein Salz zurückbleibt, welches,, geglühet, Natrium-oxydearbonat ist.
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