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2, Abt. 2 (1829)
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,11. Sauerstoffhaltige Mineralien.

S. Tantalatc.

viel Eisen in dem Fossil vorhanden war, Zinn ans dornHufs darstellen.

Das Borat giebt ein klares Glas.

Das Doppelphosphat wirkt anfänglich nur theilweisauflösend auf selbige, indem Tantalsaare zurückbleibt;in starker Hitze verschwindet aber auch diese. In derinnern Flamme entsteht ein im Erkalten rosenfarbenerFlufs, wenn das Fossil Wolframsäurc, und ein grüner,wenn es Uran enthielt, ausgenommen, wo ein* zu gro-fser Eisengehalt letzlere Färbung überflügelt.

Da der Gadolinit mit dem Borat ein dunkelgrünes, beinaheschwarzes Glas giebt, so ist er .dadurch leicht vom Yttrotan-talit eu unterscheiden,

§. 123.Schwarzer Yttrotantal.

Analyse.

a") Man glühe das Fossil mit der vierfachen MengeKaliumoxyd, weiche die wohlgeflossene grüne Masse m"Wasser auf, trenne das Ungelöste ab, lasse die Flüs-sigkeit einige Zeit an freier Luft stchn, decantire sienach erlangter Klarheit vom Bodensatz, verwahre letz-tern (1), versetze erstere mit Salpetersäure im Ueber-maäfs, und digerire den dadurch entstandenen INicdrr'schlag mit Ammoniakliquör; dieser hinterliifst dann nachdem Abrauchen Wolframsäure. Das Filtrat habe dasZeichen (2).

b) Das vom Kaliumoxyd nicht angefochtene Fos-silpulver werde mit concentrirter Hydrochlorsäure inanhaltende Digestion gesetzt, und die dadurch entstan-dene Solution vorerst mit (3) bezeichnet, der Rück-stand aber dem von a. (1) hinzngemengt, mit Hydro-thionarnmonium erhitzt Und die dadurch ausgezogene}zinnhaltige Wolframsäure, durch Abrauchen und Glü-hen blofsgestellt. Was das Hydrolhionammonium zu-rückliefs, ist Tantalsäure.

c) Das- salpetersaure Filtrat von a. (2) versetzeman mit Ammoniak, und prüfe den dadurch erzeugtenNiederschlag auf Eisenoxyd, Tantal - und Wolfram-saure.

d) Der hydrochlorsauren Solution von b. (3) mi-sche man ebenfalls Ammoniak hinzu, filtrire, lasse das