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2, Abt. 2 (1829)
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2 II. Sauerstoffhaltige Mineralien. G. Oxyde.

Dann ist ein schickliches Auflösungsmittel für jedesbesondere Oxyd zu wählen, welches entweder geradezu,oder nach geschehener Behandlang mit Kaliismoxyd, an*gewandt wird; hierauf jenes wieder mit verschiedenenFällungsmitteln so auszuscheiden, als es in dem Fossilvorhanden war, oder doch durch Berechnung darauf zu*rück geführt werden kann.

Alumium oxyd.

$. 1.G i b s i t AI -f Wa.

Verhalten im Feuer.

Das Alumiumoxyd erleidet für sich keine Yerätl»derung.

Das natrische Carbonat giebt keinen durchsichtigenhomogenen Flufs damit, sondern eine etwas angeschwol-lene milchweifse Masse. .

Im Borat läfst es sich, wiewohl erst nach stärke-rem Feuer, zu einem klaren Glase schmelzen, welchesdann nur durch einen Ueberschul's des Oxyds wieder un-klar zu machen ist; in welchem Fall es jedoch nichtvon Neuem flüssig wird, und gleichsam kantig erscheint.

Mit dem Doppelphosphat vereinigt es sich zu einemklaren Glase, welches durch mehr zugesetztes Oxydnicht völlig undurchsichtig wir/1, wie es bei den Silica-ten dieses Oxyds geschieht.

Mit Kobaltsolution bildet es ein schön blaues Ge-mengund keinen Flufs.

Der Gibsit verhält sich also im Feuer dem Alu-miumoxyd gleich, aufser dafs er etwas Wasser ent-lafst.

Analyse.

Man bestimme den ^Wassergehalt dieses Fossils,wie es bei den Oxyden überhaupt bemerkt ist, oderauch nur durch blofses scharfes Glühen desselben;Schmelze es dann, wohl zerrieben, mit der fünffachenMenge Kaliumoxyds, weiche die halb geschmolzenelockere Masse auf, übersäure die Solution bis zur Klar-heit mit Hydrochlorsäure, trenne etwaige Beimengungenvon Siliciumoxyd durch das Abrauchen zur mäfsigenTrockne, Wiederaufweichen und Filtrircn \ fälle das