134. Ferment. 135. Eiweifsstoff.
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auf diesen, fährt hierauf mit einem Glasstäbchen lang-sam um die Oberfläche derselben herum, dadurch wer-den bei geringen Mengen vorhandenen Jods — als Hy-driodsäure — wenigstens violetlrothe Streifen an demRande der Berührung der Säure mit dem Stärkebrei,entstelm. Siehe Chlor.
134.
m
t.
Das Ferment oder die Bierhefe ist eine gelblich-weifsc, klebriche, glutenartige Masse, welche nach ge-schehener Gährung des Biers ihm tlieils oben auf-schwimmt, theils in selbigem untersinkt. Die Schwimm-hefe wird der Senkhefe vorgezogen. "Weingeist oderEssigsäure zernichtet .ihre Wirkung. Sie besteht aus90,48 Kohlenstoff, 17,5 Azot und 3o,72 Wasser.
Gebranch,Um den Gehalt des Zuckers in einer Flüssigkeitzu erfahren. Wird diese nämlich mit Ferment ver-mengt, bis an 17,5 und 22,5 erwärmt, und in dieserWärme erhalten, so zersetzt sich der Zucker derselbenfast allein und giebt Alkohol und Kohlensäure, Letz-tere beträgt dann stets 48,5 Procent des Gewichts desZuckers, also werden 10 Gran = 621,1675 Millegramme9 Cubiczoll Kohlensäuregas geben.Bereitung.
Bicrbranerliefe wird mit Wasser gewaschen undim Filter abgesondert. Blinder kräftig ist die geprefsteund nachher getrocknete Hefe.
155. Eiweifsstoff.
Der Eiweifsstoff, z.B. aus'den Hühnereiern, bildeteine durchsichtige, gallertartige, zähe Flüssigkeit, welchedurch Säuren und bei 100° zu einer halbdurchsichligenscheidbaren Masse erstarrt,
Gebrauch,
Es ist eins der empfindlichsten Reagentien auf zwei-tes Chlormerkur, indem es selbiges durch einen flocki-gen Niederschlag noch bei 1500U Verdünnung anzeigt.