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1 (1829)
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265
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ISO. Schwefeiäther.

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berührt, kältet. Wasser löst den lOten Theil davonauf. Weingeist jedes "Verhällnifs desselben. Er be-steht ans 64,86 Kohlenstoff, 13,52 Wasserstoff und21,62 Sauerstoff.

Gebrauch.

Der Aether ist in neueren Zeiten bei manchen, vor-züglich Pflanzenanalysen häufig in Gebrauch gezogen.Seine Eigenschaft, sich mit dem Wasser nicht in allenVerhältnissen zu verbinden, macht ihn als gröfsten-tbeils partielles Trennungsmittel solcher Substanzenschätzbar, die von Schleim, Extractivstoff oder sonsti-gen Substanzen eingehüllt, kaum kenntlich, oder nichtfür sich darstellbar und krystallisirbar seyn würden; soläfst sich das zweite Chlormerkur mittelst dieses Rea-gens, vornämlich aus den, selbiges enthaltenden, con-centrirten Flüssigkeiten ausziehn. Das aufgelöste Chlor-salz zersetzt sich am Lichte, und es scheidet sich er-stes Chlormerkur und Merkuroxydcarbonat aus, übrigensbekommt man ersteres durch Verdampfung des Aethersunverändert wieder. Das zweite Chlorkupfer verhältsich diesem ähnlich."

Auch Chlorgold und Chlorsilber wird von selbigemaus ihren Solutionen aufgenommen; am Licht, wie auchdurch andere Metalle, trennt sich dann die Basis dieserVerbindungen wieder ab.

Wegen seiner grofsen Neigung, den Wa'rmesloiFzu ahsorbiren, bedient mau sich desselben, um einigeFlüssigkeiten in sehr niedrige Temperaturen zu versez-zen.

Einige, in Aether gelöste, Chloride der zweitenOrdnung werden durch Einwirkung des Lichts zu Pro-toihloriüen.

Er zieht das Osmiumoxyd, aus seiner wäfsrigenAuflösung, und läfst es als schwarzes Pulver wiederfallen.

Zur Unterscheidung des Chinins vom Cinchonin,indem ersteres leicht, letzteres schwer löslich darin ist.

In der Pflanzenanalyse zur Trennung einiger PRan-zenalkaloide und anderer Körper aus ihren wäfsrigen,oft sehr gemischten Solutionen, z. J8. das Chinin, Di-gitalen, ferner das Phyllochior, Weichharz, Kautschouk