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126. Cyanmerkur.
Bereitung.
Man Setzt die Auflösung des Cyaneisenkaliumseine kurze Zeit, jedoch so lange mit hydrochlorsänre-freiem Chlorgas in Berührung, bis sie vom zweiten Chlor-eisen nicht mehr blau getrübt wird, und seihst rotherscheint. In gelinder Hitze bis zur Trockne abge-raucht, gieht mm der Rückstand, in möglichst wenigemWasser gelöst, eine gelbe Flüssigkeit, welche, nochneifs nllrirt, ein röthliches Salz absetzt; ist dieses grün-lich, so reinigt man es durch wiederholte Kristallisation.
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126. Cyanmerkur.
Cyanidium hydrargyri, Cyanura de mercure.Blausaures Quecksilberoxyd. Ilydrargyrum borussienm.
Das Cyanmerkur krystallisirt in vierseitigen Pris-men von weifser Farbe. Sein Geschmack ist metallischherb. Seine Lösiichkeit ^~-- Im Feuer zersetzt essich zu Cyangas und metallischem Merkur. Es ent-hält als sauerstoflfreie Verbindung 79,33 Cyan und 20,-i7Merkur.
Gebrauch,Zur Trennung des Palladiums vom Platin, Rho-dium, Kupfer, Blei, in möglichst neutraler Solution, in-dem jenes dadurch als gelbliches Pulver gefällt wird,letzteres aber gelöst bleibt. Die Grenze der Reactionist hei 4000facher Verdünnung des Cblorpalladiurns.Geglühet, läfst das Product reines Palladium zurück.
Bereitung.Man bekömmt diese Verbindung' dnreb anhaltendeDigestion oder Kochen, von einem Theile reinen Mit«teleisencyanids und zwei Tbeilen rothen Merkuroxydsmit Wasser, Filtration und Abrauchen der Solutionbei sehr gelinder Warme bis zum Krystallisationspunkle.Verunreinigung mit Cyaneisen verhindert man durchDigestion der Flüssigkeit mit wenigem Merkuro.\yd. fEin Zusatz von etwas Hydrocyansäure wird die etwagestörte Neutralität des Products wieder herstellen.
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