124. Erstes Cysneisenkalium.
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124. Erstes Cyaneisenkalium.
Piolocyamdium fern et kalii. Protccyanure da fer et da potassiwn.BI ausaure« Eis enoxydul. Ferrum borussicum (oxydulatum).
Das erste Cyaneisenkalinra krystaliisirt in je anden gegenüberstehenden Spitzen abgestumpften Octae-dern, in der Art, dafs dadurch ein , an den Endflachenziigeschärites, nicht selten rautenförmiges Parallelepipe-
diun entsteht. Es hat 12,82 Procent Krystallwasser.Bei grofser Reinheit erscheint es fast weifs, in das Gclb-iiche. Die Auflösbarkeit desselben beträgt - °°~ ■> i 11Weingeist ist sie fast null. Es hat einen schwach sal-zigen Geschmack. Es enthält so viel Eisen und Cyan,dafs bei supponirter Wasserzersetzung jenes zn Prot-oxvd und dieses zu Ilydrocyansäurc umgewandelt ange-sehen werden kann, und besteht, dieser Ansieht gemäl's,in lOj° aus 16,5S Eiscnprotoxyd, 44,G6 Käliumoxyd und33,6 i Ilydrocyansäurc, oder als Eisenkaiiumcyanid aus12,85 Eisen, 37,11 Kalium und 37,22 Cyan = 87,18.
G e I) r a u c li,
Es bildet mit allen Schwerr.iclallen, deren Oxydeals Basen auftreten können, Präcipitate, die in ihrerZusammensetzung unserm Fälhingsmitlel analog sind;das Kalium desselben oxydirt sich nämlich auf Unko-sten., des Schwermetalls der Solution, während es deindadurch redneirten Metali Cyan abtritt. Begreiflichkann bei Chlormetallen und andern sancrstofifreien Sal-zen nur ein gerader Austausch der Bestandteile Stattlinden. Obigem zufolge wird das Gold, Platin, Rho-dium, Iridium und Osmium picht dadurch gefällt.
Die Präcipitate lassen sich zum Theil auf ihre Me-sehr wohl berechnen, denn das Eisen derselbenteht darin in einem solchen Vcrhällnifs gegen das fein-ügekomroene Metall, dafs es nur halb so viel als die-ses an Sauerstoff aufnehmen würde.
| nur ein vollkommen neutrales Cyanid, wie es nachder gegebenen^ orschrift entsteht, darf man anwenden."V erunieiuigung mit Kaiiamoxyd ist schädlich, weil letz-teres für sich reagiren und sowohl die Farbe, als die
ndern winde.
lalle
sv.
Mischung des Niederschlags