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1 (1829)
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U 111.

24ö 121. Schwefelkalium.

121. S c h w o f .c 1 k a 1 i

SiUiiliuridium lulil, Sulfure de jyotas&ium.Seh wef olkali. Kali sulphuratiun.

Das, nach unten bcnierkier Yoivchrift bereiteteSchwefclkalJnm erscheint eine gelbe Masse. Eshat einen scharfen schwefligen Geschmack. Seine Lös-h'chkeit ist 12|« in Weingeist --. Es enthält etwasllyposnllit des Kaliinuoxyds. Die geistige Auflösungdesselben läl'st sich lange, ohne Zersetzung zu erleiden,aufbewahren; die wäfsrige wird hald durch Anziehungvon Sauerstoff zu Kaliunrosyclsnliit, wodurch sich Schwe-fel niederschlagt. Es nähert sich der Mischung von einemAnthe'il Kalium und zwei Antheücn Schwefel KS 2 Delc.G e b r a u c -:.

Es kann, wie das Sc ifrionium, znr Präzipi-

tation der mehrsten Snlfuride der Schwermctalle dienen.Die Producte sind, um richtig auf ihre ßeslandthcilegeschätzt zu werden, in einfache Sulfinide zu bringen.

Es bewährt sich als Trennnngsmittel einiger irischgefüllten Snlfuride von einander, z. B. des Schwefel»zmns vom Schwei'elmängan, wie auch des Schwefelar-seniks vom SchweielnicLel und Schwcfelkobalt etc.;z. B, durch Schmelzung des {Cupfernickcls mit hinrei-chendem Schwefelkalium,.

Ein Zusatz desselben zu einem Oxyde begünstigtdie Umwandlung desselbec in ^chwefelmetall.

1 n der Gas o m e t r i e etc.

Zur Bestimmung des Sauersfoffgas in einem Gas-gemenge durch die entstehende Volumveründernng ', zuwelchem Ende eine hak bereitete Solution, damit siesich möglichst mit Stickgas sättige, erst mit atmosphä-rischer Luft geschüttelt werden mnfs. 'Vier Volum

ls das beste Ycrhältmfs für diese Operation

einer,£ an Schwefelkalinm haltenden Solution gegenein Yolum des zu prüfenden i a z. B. atmosphärischeLuft , ist als *erkannt ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Anmerkf". IJirzn dient vorzüglich das von Marty verbesserteSchwefelkalinrneadiometer".

Es werden übrigens anfser dem Stickgas noch ander« Gas.aitcn, jedoch in geringem VcrliäituitsJ von der Schwefelkalium-