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118. Chlorplatin.
unter brauner und violetter Färbung etc.; ferner braunund schwärzlich die Solution der Acidate der Gallen-, stein- und Amberfettsaure, wie auch des Gummi, vio-lett den Kleber, purpurfarben den Eivveifssioii.
Es wirkt übrigens noch auf einige Pflanzenpigmenteund den Extractivstoffj mit welcben es dgpkelgefiirbteNiederschläge giebt. Alle zeigen nach ihrer, im Feuerschnell erfolgenden, Reduetion annähernd, wie viel vondiesen Substanzen mit niedergerissen war.
Bereitung.
Durch Auflösen des feinsten Goldes in chlorsal-petriger Säure, mittelst Digestion in der Wärme. Dieentstandene gelbe Flüssigkeit wird nach geschehenervollkommener Neutralisation, etwas eingeengt, leicht Kry-stalle absetzen.
I!
118. Chlor platin.
Chloridium platini. Chlorure de platine.Salzigsaures Platin oxyil. Platiuum muriatosura.
Das Chlorplatin kryslallisirt in kleinen braunenKrystallen, die, mit der Luppe beobachtet, vierseitig zu-.gespitzt erscheinen. Sein Geschmack ist herb und me-tallisch. Die Löslichkeit desselben beträgt . V ° . ° . Wein-geist und Actber nehmen es auf. Es bräunt die Hautund röthet das Lackmuspapier. In der ililze verliertes sein Chlor und läfst Platin zurück. Die Solutiondesselben trübt sich mit erstem Chlorzinri und erstemChloreisen. Es entspricht ü7,o7 Piatinoxyd und 32,63liydroclilorsäure.
Gebrauch,
Um Kaiinmoxyd in irgend einer löslichen Verbin-dung aufzufinden, als in Salzen, welche bei Untersu-chung eines Fossils nach .Entfernung der erdigen undschwer metallischen ©Syderübrig bleiben, oder in demMineral- und Meerwasser, welche zu diesem Zweckbis auf einen geringen Rückstand eingeengt weiden;ferner bei Pflanzenanalysen, wo die Existenz Kalium-oxyd -haltiger Salze vor der Einäscherung nachgewiesenwerden soll.