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1 (1829)
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116. Zweites Chlormerkur.

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hinzu, his alle Zersetzung derselben aufhört, rauche dieFlüssigkeit über gelindem Feuer his zur Trockne ab,und weiche den Rückstand in Wasser auf etc. Mankann es übrigens auch, wie heim Eisenoxydsulfat ge-lehrt worden, anfertigen.

116. Zweites Chlormerk nr.

Deutochloridium mercurii. Ferchlorure de mercurs.

Salzigsau res Quecksilbe rox yd. Hydrargyrum muriatosumoxydatum.

Das zweite Chlornierkur krystallisirl in weifsenplattgedrückten Prismen mit zweiilächigen Zuschärfun-gen, auch in Rhomboedern und Würfeln. Sublimirt er-scheint es als ein Haufwerk von Nadeln. Der Ge-schmack desselben ist metallisch herb und eindringend.Sein Eieengewicht beträgt 5,139. Seine Löslichkeit2££2, bei 100° 2£££ und darüber, in Weingeist l£|2,

im°Sieden '£21, in Aether bei 18° -^. Es verändertsich nicht an der Luft. Calciumoxydhydrat schlägt ausdessen Solution rothes Merkuroxyd nieder. Es ent-spricht 79,94 Merkuroxyd und 20,06 Hydrochlorsäure.

Gebrauch.

Zur Entdeckung des Arseniks im Zinn; wird näm-lich ein arsenikhalligcs Zinn m concentrirter Hydrochlor-säure gelöst und das sich entwickelnde Gas in die So-lution unsers Reagens gelassen; so entsteht ein Nieder-schlag von erstem Chlormerkur. Das Arsenikwasser-stoffgas wird nämlich dadurch, noch zu ^ mit an-derm Gas gemengt, angezeigt.

Da Hydrothionsäure eine ähnliche Wirkung hat,so wird es auch zur Prüfung auf diese Substanz in denMineralwassern angewendet. Doch ist das erste Chlor-merkur hier mit Schwefel vermengt. Gicbt letzteres,unmittelbar damit vermischt, einen röthlichen Nieder-schlag, so ist es vom Natriumoxydcarbonat verursacht,weil die Carhonate der erdigen Oxyde ohne Efhiiufs aufdieses Reagens sind.

Freies Arnmoniakcarbonat, z. B. in einem Brun-nenwasser, kündigt sich durch die weifse Trübung an,welche dieses Chlorid darin verursachen würde.