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111. Chlorammonium.
Kochsalz ist wegen seiner, in vielen Fällen unschädlichenBegleiter auch oftmals ausreichend.
Reinheit. Es ist besonders auf Schwefelsäurezu prüfen.
111. Chlorammonium.
Chloridium ammonii. Chlorure d'ammoniuzn.Salzig sau res Ammoniak. Ammonium muriatosnm *),
Das Chlorammonium krystallisirt in vierseitigenPyramiden. Die Krystalle haben eine grofse Zähigkeit.Es läfst sich, ohne zersetzt zu werden, subümircn, sowie es auch an der Luft unverändert bleibt. Es hateinen sehr salzigen, kühlenden und stechenden Ge-schmack. Sein Eigengewicht beträgt 1,42; seine Auf-löslichkeil 12£° bei 100° aber i°*£. In Weingeist l^-\
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Es kann als aus 38,8 Ammoniak und 61,4 IJydrochlor»säure bestehend betrachtet werden.
*) Um die Synonyme nicht zu häufen, übergehe ich hier die dermittleren Zeit, nach welchen das Chlorammonium auch salzsau^.res Ammoniak heifseu kann.
Gebrauch,
Zur Abscheidung des Platins aus seiner Chlor-verbindung zu einem citrongelhen, schwer löslichen Dop-f'elsalze, welches nicht vom Kaliumoxyd entmischt wird,m Feuer giebt es reines Fiatin — Platinschwamm,Platinsubo.xyd — indem Chlorammonium und wäfsrigeHydrochlorsäure entweichen.
Des Iridiums, ebenfalls aus dem Chloride, zu ei-nem tief purpurroten, also fast schwarzen Doppelsalze,welches eine Auflöslichkeit von - l ° ° " ■■ besitzt und dasWasser noch hei "°° merklich roth färbt. Es ist in
Säuren löslich. Geglüht hinterläfsl es 45 Procent Iri-dium.
Des R h o d i\im s zu einem schmutzig gelben, schwerlöslichen Doppelsalze, welches von überschüssiger Säureauch von Aetzlauge aufgenommen wird. Die saure So-lution ist roth und giebt rothe blättrige Krystalle. Eshinteriäfst nahe 29 Procent Rhodium.