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93. Kaliumoxydacetat.
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Man bringe zwei Thoile fein geriebenen Quarzesmit sieben Thcilcn Kaliumoxydcarhonats in Fluls
lüse die Masse in gleichen Theilen Wasser auf.
und
93. Kaliumoxydacetat,
Acetas kalicus. Acetate de polassc.Essigsaures Kali. Kali aceticum.
Das Kaliumoxydacetat krystallisirt mittelst sebrlangsamen Ahdnnstcns seiner Solution zn prismatischenKr) r stallen; bei scbiiellerem zu weichen Blattern'. SeinGeschmack ist erwärmend und etwas scharf salzig. In derHitze zersetzt es sieb sehr leicht; es wird nämlich braun,läist Dämpfe von brenzlicher Essigsäure fahren undverwandelt jich in Kaliumoxydcarbonat mit anhängenderKohle. Es zerfliefst an der Luft, löst sich daher mitWasser in allen "Verhällnifscn auf. Es enthält 47,92Oxyd und 52,0S Säure.
Gebrauch.
Da, wo freie mineralische Sauren in einer Solutionauflösend rückwirken könnten, man sie folglich vermei-den will, z. B. bei einigen Metallpräcipitationen durchHydrothionsänre, bei der Trennung mehrerer Oxydedurck Phosphate oder Arscniate, wird ein Zusatz vonKaliumoxydacetat die hier kaum schädliche Essigsäurevertreten lassen.
Zur Darstellung des Alauns bei Prüfung des Alu-miniumoxyds dürfte es sich vor allen andern Salzen desKalmmoxyds eignen.
Für die Weinsteinsäure, indem dadurch das Ka-liumoxydbitartrat einsieht.
Das durch doppelte Anziehung mittelst Kaliumoxyd-carbonat und Bleioxydacetat gewonnene Kaliumoxydace-tat dient übrigens zur Darstellung des ersteren in che-misch reinem Zustande.
Bereitung.
Durch Neutralisation des, aus dein rohen Wein-sirin gewonnenen Kaliiuuoxydcarbonais mit Essigsäure,Abdampfen der Solution znr Trockne, W iederauilöseii)Fütrireo und abermaliges Einengen.