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1 (1829)
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89. Nalriunioxydarseniat,

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Gebrauch.Man hat es als Reagens vorzüglich zur Fällungdes Eisenoxyds empfohlen; es dürfte sich daher als Schei-dungsmfttel desselben vom Mangan hewähren. SeineEigenschaft, die Oxyde der Leichtmetalle nicht zu fällen,macht es übrigens weniger anwendbar, als das folgende.

Bereitung.

Man löse trockene Arseniksänre in 3 Theilen Was-ser auf und gehe so viel von einer Solution des Kalium-oxydearbonats hinzu, bis das Ganze sich der Neutrali-sation nähert, hierauf nach nnd nach einen solchen Ueber-schufs an Arseniksäure, dafs das von der Flüssigkeitgeröthete Lackmusoapier im Trocknen seine Farbe be-hält. Nach der Filtration ist das Ganze einzuengenund zur Krystallisahon hinzustellen. Die Mutterlauge,welche sehr sauer ist, kann, mit etwas Kaliurnoxyd ver-setzt, abermals auf dieses Salz benutzt werdpnt

89, Natriumoxydarscniat.

Arsenias natricus. Arseniate da solide.Arseniksaures "Natron. Natron arsenieicum*Das Natriumoxydnrscniat krystallisirt in grofsenPrismen, deren Grundform ein schiefes Prisma undderen Basis ein Rhombus ist. An der Luft verwittertes leicht. Es stellt die blaue Farbe des gerotteten. Lack-nuispapiers wieder -her. Es enthält 54,8 Procent Kry-slallwasscr. Sein Eigengewicht beträgt 1,80. In derHitze zergeht es und schmelzt in der Rotbglühhitze;hat man es mit Arseniksäure neutralisirt, so wird esdurch Krystallisation wieder in den vorigen Zustand ver-setzt, indem die Mutterlauge sauer reagiil. NeutraleAcidatc der mit unserm Oxyde fällbaren Oxyde gebendiesen analoge "Verbindungen, so wie die überstehendeFlüssigkeit ebenfalls neutral bleibt, Es besteht aus 35,18Oxyd und G4,S2 Säure.

Annierk. Wfta einigt 1 Chemiker neutrales Natiiumoxvdarseniatnennen, Jst nicht dieses Sah:, sondern unki vstallisirbar, undentsteht, wenn Natrinmoxyd mit Arseniksaure genau neutrali-sirt wird. Letzteres giebt häufig eine Art basischer Priicipitate,wahrend sich die Flüssigkeit säuert,