83, Kaliumoxydcarbonat.
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thümlich und etwas scharf (laugenhaft). Es verändertdie Farbe der mehrsten blauen Pflanzenpigmenle inGrün, wirkt hier also als reines Kaliumoxvd. Es zer-fliefst und bedarf noch etwas über die Hälfte seinesGewichts an Wasser zur Auflösung. Sein Eigenge-wicht beträgt 1,83. Im Weifsgliihen verliert es Koh-lensäure; im Botbglühen aber, obgleich dem Schmel-zen nahe, kaum etwas davon. Es enthält 68,18 Oxydund 31,82 Säure.
G e b r a n o h.
Zur Fällung der mehrsten Schwer - nnd Leicht-metalloxyde zu Carbonaten, z. B. des Barium-, Strorr-tium-, Magnium-, Lithium-, Cercrium-, Glycium-, Zirko-nium-, Titan und Yttriumoxyds, des Wismulh-, Blei-,Uran-, Zink-, Cadmmm-, Zinnoxyds mit weifser Farbe,des Merkurprotoxyds mit gelber; des Manganprot-oxyds mit erb s engelber, des Knpferoxyds mit apfel-grüner, des Nickeloxyds mit blafsgr iiner, des Ei-scnproloxvds mit schmu tzigblauer, sich an der Luftbräunender, des Eisenoxyds mit brauner, des Mer-kuroxyds mit br aunr otlxer, des Silberoxyds mit weis-ser, sich am Lichte schwärzender, des Kobaltoxydsmit violblauer, des Chromprotoxyds grünlich-bJaner, des Uranoxyds blafs cit rongelber Farbe.Bei allen diesen Präcipitaten ist zu bemerken, dafs siein völlig neutralen Auflösungen geschehen müssen, weindie, ohne diese Vorsicht frei werdende, Kohlensäure nichtvon dem Abgeschiedenen mehr oder weniger wiederaufnehmen soll, wie solches in der Eisen-, Mangan-und Chromprolanflösnng, der Barium-, Calcium-, Mag-nium-, Lithium-, Uran- und Koballoxydsolution der Fallist. Alle diese Oxyde trennen sich aber bei hinreichen-der Erhitzung der Flüssigkeit wieder ab. Ein Ueber-maafs des Fällnngsmiltels soll das Psickeloxydcarbonatwieder auflösen.
Die Acidate des Calciumoxyds werden dadurchnoch bei 1 SOQOfacher, des Barium- und Strontiumoxydsbei 5G0O!acher, des Magniumoxyds bei 600facher, de*Liihimnoxyds bei lOOfacher, des Manganprotoxyds bei6000facher \ erdtinnnng zersetzt. Beine Trennung des
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