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82. Natritimoxydborat.
sammelt sich mit Einbüfsung jener Färbung metalliscbesNickel. Beimengung von Kobalt entdeckt die blatteFarbe; von Arsenik das leichte Schmelzen zur metalli-schen Kugel. Der Pimelith wird mit den Erscheinun-gen, die das Nickeloxyd darbietet, aufgenommen.
Zinkoxyd zu klarem, durch FlaUcrfener milch-weifs und mit viel Oxyd beim Erkalten ebenfalls milch-weifs werdendes Glas. Im Reductionsfcuer verrauchtdas Metall und die Kohle beschlägt sich mit Oxyd.Das natürliche Zinkoxyd reagirt auf Mangan; das Zink-silicat giebt ein klar bleibendes Glas; der Gasnit wirdlangsam angegriffen.
Telluroxyd, klares Glas, auf Kohle durch Me-talltheilchen unklar werdend.
Cereroxyd, im Oxydationsfeuer ein dunkelgelbes,fast rothes, nach dem Erkalten gelbes Glas, durchFlattern und mit viel Oxyd emailweils, sonst im Ptc-ductionsfencr gefärbt werdend. Das natürliche Fluoriddes Cereroxyds verhält sich wie das Oxyd; der Centebenfalls.
Molybdänsäure, im Oxydfeuer klares, ungefärb-tes Glas. Im R.eductionsfener und auf Kohle braunwerdend, wie vom Eisenoxyd, jedoch durchscheinend.Viel Molybdänsäure giebt ein trübes oder doch ein sol-ches Glas, worin Theilchen von braunem Molybdän-Oxyd sichtbar sind. Bleioxydmolybdat bietet ähnlicheErscheinungen dar.
Cadmiumoxyd, auf Plalin gelbli-ches Glas, imErkalten fast farbelos. Mit mehrerem Oxyd durch Flat-terfeuer milchweifs oder auch nach grofserem Zusatzemailweifs. Auf Kohle stets kochend. Uebrigens wieZinkoxyd.
Zinnoxyd, langsam und mit wenigem Oxyd einklares Glas bildend, mit vielem, nach erneuerter Behand-lung, völlig unklar und eckigt werdend.
Titanoxyd, ein durchsichtiges, in Flattern unklarwerdendes Glas gehend. "Viel des Oxyds läfst es imErkalten weifs werden. Im Rcduclionsfeuer erst gelb,nachher bläulich amethystfarben; viel vom Oxyd machtes hier dnnkelgelb, nach dem|Erkalten dunkelblau, fastschwärzlich. Durch Flatterfener heller, jedoch unklarwerdend. Das Verhältnifs des (dunkelblau färbenden)