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1 (1829)
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§

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81. Natriumoxydammoniakphösphat.

weniger l-othe Färbung, vorzüglich beim Kaltwerden,weshalb es als ein sehr empfindliches ßcstätigungsmil-tel der Gegenwart des Tilanoxyds dient. Eisenhaltigeantimonige Säure und eisenhaltige Wolframsäure, wieauch das Nickeloxyd, bewirken zwar eine ähnliche Pvcac-tion, indefs lassen sich diese Substanzen durch fernereBehandlung unterscheiden. Wäre gedachte Färbungdurch erstere verursacht, so wird ein fortgesetztes Bla-sen die Säure entfernen und ein blos durch Eisen ge-färbtes Glas übrig lassen. Die Erkennung der eisen-haltigen Wolframsäure ist schwieriger; indefs reicht einZnsatz von Zinn in den mehrsten Fällen ans, da mitdiesem die dem Titanoxyd eigene violette Färbung desFlusses hervorkömmt (siehe ein Mehreres bei der Ana-lyse der titanhaltigen Fossilien). Die violette Färbung,welche das Nickeloxyd verursacht, ist am intensivstenin der höchsten Hitze des Flusses, und kaum bemerklichnach der Abkühlung desselben, während die durch Ti-tan verursachte ihr Maximum im Oxydationsfeuer er-reicht. Die natürlichen Titanoxyde übrigens sind hierkaum lösbar und lassen eine gleichsam pulverigte Sub-stanz zurück, die sich dem Glase nur einmengt.

Kupferoxyd, im Oxydationsfeucr ein grünes, kla-res, bei sehr wenig Oxyd im llednctionsfeuer manch-mal einrubinroth erscheinendes Glas gebend. LetztereFärbung wird durch den Zusatz von etwas Zinn beför-dert, also das Kupferoxyd (fast reducirt) dadurch kennt-licher. Ein sehr langes Blasen macht die Probe un-sicher. Unter gedachten Präcautionen findet man dasKupfer in manchen Schlacken, z. ß. die Silbererze, alsdes Silbcrglanzerzes, des Nadelerzes, des Enkawits,des Kieselmelanchits in metallischer Gestalt.

Antimonoxyd, ein klares ungefärbtes Glas; imOxydationsfeuer gelblich, beim Erkalten aber wiederfarbelos erscheinend; die Flamme ziemlich grün färbend.

Wismnthoxyd, ein gelbbraunes, nach der Abküh-lung völlig klar bleibendes, durch den Zusatz von Zinnim Reductionsfeuer klar, später grün und undurchsich-tig werdendes Glas liefernd. Oftmals ist die Reduc-tion dieses Oxyds nöthig, damit man durch die Leich-tigkeit, mit welcher sie geschieht, und durch andere