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1 (1829)
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67. Kalinmoxydnitrat.

-schmolzen, nach geschehener Auflösung und Neutralisa-tion des freien KäKomoxyds, Präcipitalion mit Barinm-oxydsalzen ihren Schwefel aus der Quantität des Nie-derschlags berechnen lassen. Für lpö des letztem istnämlich 13,75 Schwefel anzunehmen.

Zur Zersetzung des Schwefelmolybdäns unter ob-gedachten Cautelen, indem er dadurch in Schwefel -und Molybdänsäure verwandelt wird etc..

Zur Bestimmung; des Chroms in verschiedenenFossilien; diese werden nämlich damit geglüht, wodurchdas Chrom, in Säure verwandelt, mit dem Kaliumoxydein Acidat bildet, welches, aufgelöst und ncutralisirt durchMerkursolulion, zerlegt wird. Das so erhaltene unauf-lösliche Chromat hinterläfst nach dem Glühen grünesChromoxyd, für welches 70,11 Procent Metall zu berech-nen ist: Blcioxydacetat giebt hier einen Niederschlag,welcher 31,85 Proc. Chromsäure enthält.

Zur leichtern Zersetzung anderer Substanzen imFeiler, als der vegetahüischen Sauren in ihren Acidaten,z.B. der Weinsäure in Kalinmoxydbitartrat, um Kalium-oxydearbonat zu gewinnen.

Zur Bestimmung des Kohlenstoffs in einigen Fos-silien, als in dem Graphit, in den Steinkohlen, theilsaus dem Verlust, theils ans der entstandenen, mit Ka-liumoxyd verbundenen Kohlensäure.

Zur Oxydation leicht oxydirbarer Metalle, als beider Verfeinerung des Silbers auf pyrochemischemWege.

Zur Entdeckung kohlenstoffhaltiger Substanzen,wed sie damit verpuffen.

Um vor dem Lölhrohr da zu oxydirett, wo dieWirkung der Oxydationsfiamme nicht hinreichend ist;hierzu bedient man sich dann eines langen schmalenKrystalls dieses Salzes, indem das noch flüssige Glasoben damit, berührt wird und, schäumig geworden, nundie Reaction durch Färbung anzeigt, z. B. bei Prüfun-gen auf Mangan. Es wird jedoch durch andere Mittelersetzt.

Zur Bereitung des schwarzen Flusses als Pieduc-tionsmittel und des weifsen Flusses als Schmelzmittel(siehe Kaliumoxydhuartrat), wie auch des schnellen Flus-ses eines innigen Gemenges von 3 Theilen Kaliumoxyd"