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1 (1829)
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64. Kupferoxydsulfat.

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die Solution zur Trockne ab, übergiefse sie mit Was-ser und filtrire sie.

An merk, Eisenoxydacetat, -wie auch das zweite Chloreisen,welche mit obigem gleiche Wirkung haben, bereitet man aufdie hier angezeigte Weise, jedoch mitteist Anwendung concen-trirter Essigsaure und Hydrochlorsaure. Ich gedenke hier nochdes Zinkoxydsulfats, welches durch Trübung bei Pflanzenana-lysen den Extractivstoff andeuten soll.

64. Kupferoxydsulfat.

Sulphas cupricus, Sulfate de cuivre.

Schwefelsaures Kupferoxyd, Cuprum sulphuricum.

Das Kupferoxydsulfat krystallisirt ursprünglich invierseitigen Säulen, welche jedoch oft in ein öctaederund Dodecaeder übergehn. Seine Farbe ist schön la-surblau. Es hat einen widrigen herbmetallischen Ge-schmack. Sein Eigengewicht beträgt 2,194. Seine Auf-löslichkeit ~, bei 100° über ^. Es verwittert ander Luft und zerfällt in der Hitze zu einem hellblauenPulver. Im anhaltenden Glühen verliert es seine Säuregänzlich. Es enthält 49,73 Oxyd und 50,27 Säure.

Gebrauch.

Zur Bestimmung der Hydrothionsäure in einer Flüs-sigkeit, z. B. in einem Mineralwasser, indem das da-durch noch bei 20000facher ^Verdünnung entstehendeschwarzbraune Präcipitat, um etwa zugleich gelalltesKvjpfcroxydcarbonat etc. zu entfernen, mit verdünnterHydrochlor'- oder Essigsäure digerirt, dann ausgewa-schen, mit Weingeist nachgespült und schnell bei 100°getrocknet werden mufs; oder was gleich gut ist, durchschwaches Rothglühen in einem kleinen bedeckten Glas-kolben zu einfaches Thionid gebracht und als doppel-tes berechnet wird. 100 Gran = 6211,675 Millegrammegetrockneten Präcipitats, oder 80 Gran = 4967,34 Mil-legramme des geglüheten entsprechen 86,45 CubiczollHydro thionsäuregas.

An merk. Bei zu langer Berührung mit der Luft würde die-ses Thionid einen; Anfang der Säuerung erleiden, welchesaber unter obigen Umständen keineswegs Statt finden kann.