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63. Eisenoxydsnlfat.
senkt, wenn kein Sauerstoff vorhanden isf, ein blaues,im Gegentheil aber ein braunes oder doch bald braunwerdendes Präcipitat.
Bereitung.
Durch Auflösung reiner Eisenfeile in verdünnterSchwefelsäure bis zur Sättigung und Krystallisation.Gelegentlich bei der Darstellung des Hydrothionsäure-gas. Die Kryslalle lassen sich gut unter Weingeistbewahren. Die Solution mufs stets mit etwas Eisen-feile in Berührung bleiben.
• Reinheit. Beigemischtes Kupfer erkennt manleicht durch blankes Eisen; Zink durch Ammoniak, vonwelchem es nach völliger Zersetzung dieses Sulfats alsOxyd aufgenommen werden würde etc. v
63. Eisenoxydsnlfat»
Sulphas ferricus. Sulfate de fer oxide.Schwefelsaures Eisenoxyd. Ferrum sulphuricurn oxydatum.
Das Eisenoxydsnlfat ist nicht krystallisirbar. Imconcenlrirten Zustande erscheint die Auflösung dessel-ben als ölähnlicho, braune, mit Weingeist in allen Ver-bältnissen mischbare Flüssigkeit, in welcher Ammoniakeinen kastanienbraunen Niederschlag hervorbringt. Esenthält 39,42 Oxyd und 60,58 Säure.
Gebrauch,,,
Hydrocyansäure oder Antrazothionsäure in einerFlüssigkeit werden mittelst selbigem sogleich, ersteredurch eine blaue, letztere durch eine röthiiehe Färbungoder durch Präcipitale von dieser Farbe angezeigt, undzwar nochbei 2000facher Verdiinnung. V\ r o annäherndeBestimmung ausreicht, kann man in den gewonnenenNiederschlägen die HälTle der respectiven Säuren an-nehmen.
Anmerfc. Die rothe Färbung verschwindet wieder durch Chlor-zinnsolution, wodurch sie sich vou der, auf ebe« diesem Wegedurch Mohnsaure hervorgebrachten unterscheidet. Mit der ver-dünnten Solution dieses Reagens getränktes Papier empfiehltsich hier seiner Bequemlichkeit wegen.