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1 (1829)
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50. Benzoesäure.

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Wo der Weingeist der Gallnslinklnr auch Salze prä-cijjitiren könnte, bedient man sich der wässerigen In-fusion der Galläpfel; zur Prüfung auf Alkaloide aber,wie in den mehrsten andern Fällen, der mit Weingeistvon 80 Procent kalt bereiteten, Concentrin«! Gallus-tinktur.

Reinheit. Enthält die Gallussäure GerbestofF, soerkennt man diesen durch Lciinauflösung, welche, mitihr zusammen gerieben, Leimtannat giebt. In der Gal-luslinktur ist übrigens, wie erwähnt, etwas Gerbestofferwünscht.

50. Benzoesäure.

Acidum beuzoieum. Acids henzoique.

Die Benzoesäure krystallisirt in langen Nadeln vonSeidenglanz. Ihr Geschmack ist schwach säuerlich, ne-benbei bitterlich stechend.0,657. Ihre Auflösiichkeit

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Eigengewicht beträgtbei 100° i£££. In

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beim Sieden IS°1. Si

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der Hitze wie Wachs, und verflüchtigt sich *fsen Dämpfen gänzlich, erleidet aber dabei eine theilweise Zersetzung. An der Luft bleibt sie unverändert»Angezündet brennt sie. Geschmolzen erhärtet sienach dem Kaltwerden kristallinisch. Ihre Sättignngs-capacität ist 6,64, oder sie neutralisirt eine Basis von\ ihres Saucrstoffgehalts. Sie enthält 5,12 Wasserstoff,75,05 Kohlenstoff und 19,93 Sauerstoff,

Gebrauch.

Zur Anfertigung der als Reagenlien gebräuchlichenBenzoate.

Bereitung,

Reinstes Benzoeharz wird mit vier Theilen Wein-geists von 0,85 Procent digerirt, und die durchgeseihte,vorher mit 12 Theilen Wasser vermischte Auflösungbis zum dritten Theil abdestiliirt. Der Rückstand gieb",heifs durch Kohlenpulver filtrirt, nach dem Erkaltensehr weifse Krystalle.

Man bekömmt sie übrigens aus chemischen Fa-briken sehr rein.