4°. Gallussäure,
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Rlofse Gallussäure verhält sich hier anders, denn woiniL Gallustinktur die Flüssigkeit purpurfarben wird,bringt jene eine grünlich blaue Färbung- hervor.
Merkur. Aus dem Oxydnitrale pommeranzcngelb;aus dem des JProtoxyds heiler. Die Grenze für beideist lOOOOfache Verdünnung.
Osmium. Jn verdünnter Solution als purpurfar-benes, in concenlrirter als schwarzes metallisches Prä-cipilat.
Iridium. Die Auflösung desselben entfärbt sichdadurch.
Tantal um pommeranzcngelb.
Uran braun.
Yttrium als brauner lockerer Niederschlag.
Glyciu m gelb.
Zir conin m gelblich.
Ce riu in braun.
Freies Natriumoxyd in seiner Flüssigkeit kündigtsich dadurch unter genauer Färbung desselben an, z. JB.in einem abgedampften Mineralwasser, nach Entfernungder erdigen Carbonale.
Einige Pilan/.enalkaloidc werden dadurch zu sehrschwer löslichen Niederschlagen gefällt; daher dient siezur Entdeckung des Morphins, jedoch wo dieses ineiner Solution nicht mit ähnlichen Substanzen zugleichvorhanden ist; die Reaktion hat hier noch hei 15000-fachcr Verdünnung des Acetals Statt. Ist die Flüssig-keit, worin es sich befindet, mit fbierischer Gallertevermischt, als in dem Eingcweidcinhalt eines durchMorphin Vergifteten, so verdünnt und kolirt man dies,raucht das Kolat im Wasserbade zur möglichstenTrockne ab, und digenrt den Rückstand, zerriehen, mitreinem Weingeist. Dieser nimmt nur wenig tbienscheGallerte auf, welche durch Gallustinktur gefällt wird,wodurch dann Morphiumtannat und Gallat in der gei-stigen Auflösung bleibt. Nach Verdünnung der Flüssig-keit mit Wasser und dem Zusalz von Hausenblasen-solution entsteht Leimtannal, und man bekömmt nuneine fast reine Auflösung des Morphingallals, welchesdurch Abdampfen isolirt dargestellt werden kann. Die-sem ähnlich verhält sich Emctin, Chinin etc.
Man bedient sich der Gallustinktur bei Pflanzen-