48. Aepfel&a'afe.
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einem Eigengewicht von 1,063 als chemisch gcbunde-nes W asser führt. Mit 44 Proeent Wasser hat letz-teres gleiche Atome Sauerstoff mit der Sa'ure, in wel-chem Zustande sie also als das zweite Hydrat der Es-sigsäure angesehn werden kann.
Bereitung.
Bei Darstellung dieser Säure durch die Destillationbedient man sich vorzüglich des Blei- und Natriumoxyd-acetals; letzteres verdient vielleicht den Yorzng, weiles hei der kleinsten Menge Basis die mehrste Es-sigsäure enthält, also auch liefert, sehr reinlich damit zuarbeiten ist, und die Säure nur bei schlechter Leitungder Destillation etwas brenzlich wird.
Man kann auch zwei Theile trocknen Natriumoxyd-acetals, einen Theil concentrirte, vorher mit einer beliebi-gen 1/iiantilät Wasser verdünnte Schwefelsäure nehmen.
Um jede Spur des Brenzlichen oder vorhandenerschwefeliger Säure zu entfernen, zieht man das Destil-lat über £ bis ^ ihres Gewichts am Manganhyperoxydab. Käufliche Essigsäure reinigt man gewöhnlich voll-kommen durch das Abziehn derselben über etwas Blei-Oxydacetat und Kohle.
Reinheit. Sie ist durch Bariumoxydacidate aufSchwefelsäure, durch Silhersolution auf Hytlrochlorsäureund durch Schwefelammonium auf metallische Beimi-schungen zu prüfen.
48. Aepfelsäu i e,
Acidum malicum. aicide malique.
Die Aepfelsäure ist nicht krystallisirbar, wodurchsie sich von der Spiersäure unterscheidet. Bei sehrgelindem Feuer abgedampft, nimmt sie Gummigestaltan, bräunt und zersetzt sich in der Hitze. MitCalcium-oxyd ncutralisirt, giebt sie ein im "Wasser lösliches Salz,welches durch Weingeist fällbar ist. Sie ist in allenVerhältnissen mit Wasser löslich. Sie enthält Sauer-stoff 66,22, Kohlenstoff 28,96, Wasserstoff 4,37,Gebrauch.
Sic ist zur Scheidung des Bariumoxyds vom Stron-tiumoxyd empfohlen, weil sie in der Acctatauflösimg bei-