47. Essigsäare.
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Gcrncli und ein gröfseres Eigengewicht als eisteres,nämlich 1,079.
Die Sättigungscapacität der Essigsäure beträgt15,665, enthält nämlich drei Mal den Sauerstoff der Ba-sis, die sie neutralisirt, und besteht aus 47,16 Kohlen-stoff, 5,85 Wasserstoff und 46,99 Sauerstoff.
Gebrauch.
Sie ist da erwünscht, wo eine stärkere Säure ge-mieden und eine schwächere hervorstechen mnfs; indiesem Fall bei den Präcipitationen der Schwefel-, Phos-
K'ior- und Arseniksäure durch Bleioxydacctat, weil deriederschlag sonst leicht mit vorwaltendem ßleioxyd etc.verunreinigt werden könnte.
Weil sie auf das Aluminiumoxyd kaum einwirkt,so kann man sie nach geschehener Behandlung einigerFossilien mit Kaliumoxyd im Feuer zur Uebersäuerungder mit Wasser erweichten Masse anwenden, da siealsdann auch als Menstruum des Calcium-, Magnium-und Eisenoxyds auftritt etc.
ZurNeutralisirung solcher freier kalischer Substan-zen, die das Reagens selbst zersetzen würden, z.B. desfreien Natriumoxydcarbonals oder des Calciumoxydbi-carbonats in Mineralwässern bei Anwendung von Blci-oxydacetat.
Sie ist zur Absonderung des Kalkspaths von eini-gen Mineralien sehr pafslich, weil letztere, mit ihr inBerührung gesetzt, nur jenen verlieren und in den mehr*sten Fallen nicht weiter von ihr angefochten werden.
Man wendet sie da an, wo stärkere Säuren auf diedurch Phosphor-, Arscnik-j Hydrochlor*, Oxalsäure etc.gewonnenen Niederschläge auflösend rückwirken könn-ten, z.B. aufihre insoluhlen Acidate des Eisen*, Blei-,Calcium - und Magniumoxyds,
An merk. Hierbei sind jedoch nlehrere Abweichungen zu be-rücksichtigen, worunter ich nur anführe, dafs frisch gefällte»Silberoxydarseniat sich in Essigsaure auflose und dadurch einSilberoxydphosphat und Sulfat getrennt werden kihine.
Eben niedergeschlagenes Eisenoxyd wird in jedemGrade der Oxydation durch sie wieder aufgenommen;picht das Arseniit des Eisenprot- und Pero.xyds. Fälle,